Handball
Knappe Angelegenheit

Im Allgäuer Handball-Derby der Frauen-Landesliga Süd kam die favorisierte SG Waltenhofen/Kottern beim Abstiegskandidaten TSV Marktoberdorf gerade noch mit einem «blauen Auge» (SG-Trainer Markus Dahm) davon (20:20).

Bayernliga Männer Der TSV Ottobeuren hatte, vor allem dank einer starken Abwehr, zunächst den gastgebenden SV 08 Auerbach im Griff. Sicher auch mitbegründet durch das Fehlen von vier Stammspielern (Trainer Thomas Lang: «Können wir auf Dauer nicht verkraften.») gab es dann aber einen Bruch im Spiel. Auerbach nutzte dies zum 28:20 (14:11)-Sieg. Ottobeuren ist nun als Tabellenzehnter den Abstiegsrängen wieder ganz nahe.

Landesliga Süd Männer Lange Zeit spannend, aber sportlich wenig berauschend war die Partie des TV Memmingen gegen den TSV München-Allach. Die Gastgeber vergaben zunächst viele Chancen und glichen erst kurz vor der Pause (11:11) einen Drei-Tore-Rückstand aus. Abgesehen von guten zehn Minuten - daraus ergab sich die entscheidende 25:17-Führung - war auch die zweite Halbzeit schwach.

Memmingen siegte verdient 29:23. Im Gegensatz zur fast schon peinlichen 22:38-Hinspielniederlage war der TV Immenstadt, nun in eigener Halle, mit dem favorisierten TSV Niederraunau weitgehend auf Augenhöhe. Lediglich einige unnötige Fehler brachten die Gastgeber um den Erfolg (27:29).

Landesliga Süd Frauen In der Anfangsphase des Allgäu-Derbys schien alles planmäßig zu verlaufen. Die SG Waltenhofen/Kottern führte nach knapp 15 Minuten 8:5. Dann aber wurde Marktoberdorf immer stärker und glich aus (8:8, 11:11 zur Pause). Danach lagen die Ostallgäuerinnen in Führung (15:13), kassierten ihrerseits den Ausgleich (17:17) um dann nochmals vorzulegen. Waltenhofen/Kottern gelang dann knapp zwei Minuten vor Schluss der 20:20-Endstand. Mit dem 20:21 beim starken Aufsteiger HG Ingolstadt ist der Rückrundenauftakt des TSV Ottobeuren danebengegangen.

Die Unterallgäuerinnen um Trainer Mihaly More konnten erstmals mit komplettem Kader antreten und hatten die Partie bis zur Pause gut im Griff (11:7). Danach war der Wurm drin. Ingolstadt nutzte das zum 12:12- und 16:16-Ausgleich und schließlich zur 19:16-Führung. Ottobeuren mühte sich zwar redlich, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Bezirksoberliga Männer Die HSG Dietmannsried/Altusried ist in eigener Halle weiter eine Macht. Allerdings lief es gegen den TSV Murnau bis zur Pause (15:18) nicht so recht. Viel Tempo und viele Tore bestimmten dann das Geschehen. In der Schlussphase konnten die Gastgeber noch zulegen und gewannen 37:34 (Gabor Egyed erzielte 17 Tore).

Gegen einen überzeugenden Titelkandidaten TSV Weilheim stand Abstiegskandidat TSV Biessenhofen, dazu noch ersatzgeschwächt, auf verlorenem Posten. Bereits beim 8:18 zur Pause war alles klar. Endstand: 25:36. Mit 25:33 beim SV Pullach kassierte der TSV Kottern die siebte Niederlage in Folge und ist stark abstiegsgefährdet. Nach dem 12:16 zur Pause sah es kurzzeitig etwas besser aus für die Allgäuer, doch dann waren sie völlig von der Rolle und lagen zwischenzeitlich sogar zehn Tore zurück. Der TSV Marktoberdorf war spielfrei.

Bezirksoberliga Frauen Aus einer sicheren Abwehr heraus war die HSG Dietmannsried/Altusried der HSG Isar-Loisach von Beginn an überlegen und führte zur Pause 16:9. Auch in der Folge war das schnelle Angriffsspiel der entscheidende Vorteil der Gastgeberinnen, die 32:22 siegten.

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