Buchloe / Pfaffenhofen
Klassischer Fehlstart

Einen klassischen Fehlstart in die neue Bayernliga-Saison legten die Pirates des ESV Buchloe hin. Nach der 0:5-Niederlage gegen Schweinfurt blieben sie auch im ersten Auswärtsspiel bei den Ice Hogs des EC Pfaffenhofen ohne Punkte. Der ESV zog gegen eine überlegene Heimmannschaft mit 0:2 (0:1/0:1/0:0) den Kürzeren.

«Bis auf Torhüter Florian Warkus und mit Abstrichen Ersatzkapitän Christopher Lerchner hat heute kein einziger Spieler seine Leistung gebracht», sprach Piratentrainer Norbert Zabel nach der Begegnung Klartext. Zwar hatten es die Buchloer nach Schweinfurt wieder mit einem Bayernliga-Riesen zu tun. Besonders bedenklich stimmte den Coach aber, dass es seine Mannschaft nicht schaffte, ein Tor zu schießen. In Pfaffenhofen drückte der Paradesturm der Ice Hogs dem Spiel vor 200 Zuschauern seinen Stempel auf.

Der Tscheche David Vokaty, Ex-DEL-Profi Eric Dylla und der Deutschkanadier Terry Campbell brachten die Buchloer immer wieder in arge Bedrängnis.

Haarsträubende Schnitzer

Beide Gegentore entsprangen haarsträubenden Schnitzern: In der 9. Minute nutzte Dylla einen Zuordnungsfehler, um seinen Mitspieler Marco Babic zu bedienen, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschießen. Beim 2:0 befanden sich die Buchloer in der Vorwärtsbewegung. Nach einem schlampigen Abspiel schnappten sich die Hallertauer die Scheibe, Dylla und Campbell konterten und der Deutschkanadier schloss mit dem zweiten Tor des Abends ab (28.).

Im Schlussabschnitt legten die Spieler von Norbert Zabel dann etwas zu. Bei einigen Tormöglichkeiten wäre auch der Anschlusstreffer möglich gewesen. Der sichere Keeper Benjamin Fischer im ECP-Tor ließ aber keinen Treffer zu.

«Wenn zu Saisonbeginn die Leitwölfe fehlen, ist das natürlich eine schwierige Situation», klagte der Buchloer Bandenchef, «da hätten andere Mannschaften auch Probleme». Im Vergleich zu Pfaffenhofen fehlten bei Buchloe Bohdan Kozacka und Peter Westerkamp.

Doch auch die weiteren Stützen im Team können zurzeit ihre Leistung nicht abrufen. Zudem nehmen laut Zabel einige junge Spieler die Bayernliga wohl zu locker. Gerade von ihnen erhofft sich der Coach eine deutliche Steigerung, wenn sein Team in den nächsten Partien in Lindau und gegen Sonthofen wieder vollzählig antritt.

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