Motorsport
Kemptener Abt Sportsline-Team feiert Triumphe in DTM und GT Masters

Über den Sinn von Bier-, Sekt- und Champagnerduschen lässt sich trefflich streiten. Fakt ist aber: Es gehört im Sport mittlerweile zum üblichen Prozedere, Erfolge auf diese Art und Weise zu feiern. Grund dazu hatten am Wochenende auch die Teams des Kemptener Abt Sportsline-Teams. Wie berichtet, feierten die Allgäuer «Äbte» sowohl im Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) in Zandvoort (Holland) als auch in der ADAC GT Masters am Sachsenring Erfolge.

DTM Abt-Neuzugang Mike Rockenfeller gewann in den Niederlanden sein erstes DTM-Rennen überhaupt. Den Grundstein dafür legte der 27-Jährige, der in Altnau auf der schweizer Seite des Bodensees lebt, mit einem starken Start und einem frühen ersten Boxenstopp, bei dem er den in der Gesamtwertung weiter führenden Bruno Spengler (Mercedes) hinter sich ließ. Rockenfeller: «Ich fühle mich fast ein bisschen erlöst. Nach dem schlechten Rennen in Hockenheim war das die richtige Antwort.» Auch Teamchef Hans-Jürgen Abt strahlte: «Wir hatten eine super Strategie.» Seine weiteren Piloten landeten auf den Rängen fünf (Timo Scheider), acht (Mattias Ekström), zehn (Oliver Jarvis und 14 (Miguel Molina).

Formel3 Mit gemischten Gefühlen kehrte Teamchef-Sohn Daniel Abt vom holländischen Nordseestrand zurück ins Allgäu: Zwar holte der 18-jährige Kemptener am Sonntag mit Rang fünf sein zweitbestes Saisonresultat, doch eine Kollision im ersten Lauf am Samstag und eine daraus resultierende Nullrunde trübte die Freude. Daniel Abt: « Die Kollision mit meinem Teamkollegen Marco Wittmann war sehr unglücklich. Am Sonntag war ich zweitbester Volkswagen-Pilot. Daher hatte das Wochenende wenigstens noch einen guten Abschluss.» In der Gesamtwertung der Formel 3 Euro Serie Abt nach dem ersten Saisondrittel auf Rang acht.

GTMasters Beim zweiten Rennwochenende der Serie feierte die Mannschaft aus Kempten um Teamchef Christian Abt vor 45000 begeisterten Zuschauern durch Luca Ludwig und Christopher Mies ihren ersten Saisontriumph. Es war der 75. Rennsieg eines Audi R8 LMS seit seinem Renndebüt 2008. Mit den Rängen zwei und drei übernahmen übernahmen Christer Jöns und Jens Klingmann zudem die Führung in der Gesamtwertung vor ihren Teamkollegen. «Das war ein tolles Wochenende. Wir sind total happy», erklärte Teamchef Christian Abt. Nicht so gut lief es dagegen für die vom Wiggensbacher Engstler-Team eingesetzten BMW Alpina aus Buchloe. In beiden Läufen bedeuteten technische Probleme für Alexandros Margaritis und Dino Lunardi, die das erste Saisonrennen gewonnen hatten, das frühzeitige Aus.

WTCC Zufrieden war Teamchef Franz Engstler dagegen mit den Rennen fünf und sechs der Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Monza: Auf seinem BMW 320 wurde er zweimal Neunter.

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