Allgäu
Keine Allgäu-Derbys mehr

Allgäu Aus drei mach eins. Zumindest für den Allgäuer Fußballfan hat die Landesliga in dieser Spielzeit an Attraktivität verloren. Kein FC Kempten mehr, kein FC Memmingen II. Einzig der 1. FC Sonthofen hält weiterhin recht erfolgreich die Stellung. Sprich: Es gibt keine Allgäu-Derbys mehr.

Der Weg führt über Affing

Die Sonthofener selbst wären am Ende der Runde schon mit einem Rang im Mittelfeld zufrieden. Für die Plätze an der Tabellenspitze gibt es andere Bewerber. Üblicherweise sind das oft die Vereine, die entweder aus der Bayernliga abgestiegen sind, oder den Aufstieg dorthin in der Vorsaison nur knapp verpasst haben. Und so führt der Weg nach oben wohl nur über den FC Affing, der erst in der Relegation am Aufstieg gescheitert war. Auch der SV Pullach zählt wieder zu den heißen Anwärtern, ebenso die zweiten Mannschaft des Zweitligisten FC Augsburg und des Drittligisten Wacker Burghausen. Verschärft wird das Titelrennen heuer dadurch, dass aus der Bayernliga kein Verein in die Südgruppe der Landesliga abgestiegen ist.

Mit dem TSV 1860 Rosenheim hat die Landesliga zudem ihren «Dino» verloren. Die Oberbayern hatten bis zu ihrem Aufstieg als einziger Verein in Bayern mehr als 1200 Spiele in der Landesliga absolviert. Zur neuen Runde gibt es gleich vier neue Gesichter. Meister in Schwaben wurde der FC Gundelfingen und Zweiter der TSV Landsberg. Für beide ist, ebenso wie für den TSV Eching, die Spielklasse jedoch kein Neuland. Sie waren bereits einmal Landesligisten. Einzig mit dem VfB Eichstätt rückt ein echter Neuling auf. Der oberbayerische Meister hat in der vergangenen Saison nur zwei seiner 30 Spiele verloren und wird daher von den meisten Konkurrenten auch eine Klasse höher stark eingeschätzt. Mit dem Abstiegskampf werde der VfB nichts zu tun haben, heißt es einhellig.

Aufsteiger haben's schwer

Am Tabellenende werden auch heuer wieder die üblichen Verdächtigen erwartet: Der FC Pipinsried zum Beispiel. Oder auch der TSV Großhadern. Ein hartes Stück Arbeit kommt wohl zudem auf die beiden Aufsteiger Eching und Landsberg zu.

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