Kaufbeuren
Kaufbeuren zeigt auch den Freiburger Wölfen die Zähne

Einen viel umjubelten zweiten Saisonsieg sicherte sich der ESV Kaufbeuren gestern Abend in der 2. Eishockey-Bundesliga vor 2200 Zuschauern. Gegen die Freiburger Wölfe gelang der Truppe von Ken Latta ein 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)-) -Erfolg. Die Joker, die am Freitag völlig überraschend die Wild Wings aus Schwenningen schlugen, gingen in ihrem zweiten Heimspiel an diesem Wochenende früh in Führung. Eine Bully-Rückgabe von Go Tanaka schoss Florian Bindl von der blauen Linie ins Gehäuse der Freiburger Wölfe. Der Jubel der ESVK-Anhänger war noch nicht verklungen, da musste Wölfe-Tormann Glaser Ronny Glaser erneut hinter sich greifen. Diesmal traf Petr Skiora für die Hausherren. In der Folge hatte Kaufbeuren zwar mehr vom Spiel, es blieb jedoch beim 2:0.

Ab Mitte des ersten Drittels wurden die Gäste offensiver, ohne jedoch wirklich gefährlich zu sein. Der Pausentee schien den Mannen von Peter Salmik gut getan zu haben. Nur 17 Sekunden waren gespielt, als der agile Torjäger Paul Mc Ilveen den Anschlusstreffer erzielte. Der Gastgeber wurde eiskalt erwischt und die Wölfe schienen Blut geleckt zu haben.

In der 24. Minute ließ Marek Ivan erneut jubeln. Mit einem satten Schuss in den rechten Winkel verlud er den israelischen Nationaltorhüter Thomas Tragust zum Ausgleich.

Ihre Überlegenheit gaben die Wölfe in der Folge selbst aus der Hand. Durch mehrere zum Teil unnötige Strafzeiten brachte sich Freiburg selbst aus dem Spielfluss. Kaufbeuren konnte aus der Überzahlsituation jedoch kein Kapital schlagen. In der 36. Minute brodelte die Sparkassen-Arena zum dritten Mal: Mit einem kuriosen Treffer gingen die Hausherren erneut in Führung. Petr Sikora bediente den vor dem Tor stehenden Dominic Krabbat. Krabbat konnte das Zuspiel jedoch nicht unter Kontrolle bringen. Von ihm prallte die Scheibe ab, sprang gegen einen Wölfe-Verteidiger und von dort an die Schoner des verdutzten Torhüters Glaser. Ehe dieser sich versah, lag der Puck bereits im Tor.

In der 47. Minute tankte sich Patrick Vozar durch die Joker-Defensive und den zu weit vor dem Tor stehenden Thomas Tragust. In der Folge hatten beide Chancen in Führung zu gehen. Dies tat Kaufbeuren dann in der 59. Minute: Emil Ekblad ließ die Hausherren zum vierten Mal jubeln und brachte das Stadion zum Beben.

Durch zwei Strafen musste der ESV Kaufbeuren die Schlussminuten in 3:5-Unterzahl überstehen. Freiburg nahm seinen Torhüter noch vom Eis, aber auch das half nicht mehr. Kaufbeuren siegte mit 4:3.

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