Kaufbeuren und Füssen zeigen starkes Powerplay

Eishockey-Oberliga: Allgäuer Teams holen sich jeweils einen 2:1-Sieg in Halle und beim EHC Klostersee

EHC Klostersee - ESV Kaufbeuren 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) Ein ganz enges Match in der Eishockey-Oberliga entschied der ESV Kaufbeuren gestern Abend in Grafing mit 2:1 für sich.

Beide Teams standen stark in der Abwehr. Die Gastgeber fanden jedoch einmal mehr die Lücke. Und so hatten sie in der 3. Minute Glück, als der Puck hinter Leo Conti im Netz landete. DEL-Schiedsrichter Alfred Hascher verwehrte dem Treffer allerdings die Anerkennung, weil der Schütze sich angeblich im Torraum befand. Auf der Gegenseite wurde eine Stellungsfehler von Rob McFeeters eiskalt zum 1:0 für den ESV Kaufbeuren genutzt (5.). Routiniert brachten die Gäste diesen knappen Vorsprung in die Pause.

Die Führung auf dem Schläger

Doch nach dem Seitenwechsel wuchs der Druck durch den EHC Klostersee. Die Folge war das 1:1 (28.) bei Kaufbeurer Unterzahl. Der ESVK selbst zog ein starkes Powerplay auf, allein der Abschluss fehlte. Gegen Drittelende hatte der EHC drei Mal die Führung auf dem Schläger.

Die ersten Minuten im Schlussabschnitt gehörten ebenfalls den Gastgebern. Erst das 2:1 durch Oldie Thorsten Rau brachte wieder mehr Ruhe in die Aktionen der Joker. Die beste Möglichkeit, um nochmals auszugleichen, vergab Brad Efthimiou per Penalty (56.). l pl l

ESC Halle 04 - EV Füssen 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) Wieder stand das Spiel des EV Füssen unter schlechten Vorzeichen: Auf dem langen Weg nach Halle jagte ein Stau den anderen. Verteidiger Armin Wurm musste wegen schulischer Verpflichtungen später nachkommen und stand deshalb erst Mitte des zweiten Drittels auf dem Eis - da hieß es allerdings schon 1:1.

Schlechtes Torschussverhältnis

Sowohl das 1:0 für Halle (Wunderlich, 4.) als auch der Ausgleich zum 1:1 durch Michel Maaßen (24.) fielen in Überzahl.

Ein Torschussverhältnis von 16:4 im ersten Drittel sprach Bände - doch die vier Schüsse der Füssener seien nicht von 'schlechter Pappe' gewesen, wie Trainer Dave Rich erklärte. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Doug Orr sorgte mit starkem Powerplay kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Halle in der 41. Minute bereits für den vorzeitigen Siegtreffer der Leoparden. Die Füssener waren am Ende vor allem auf das Halten des Ergebnisses bedacht und machten so die Chancen der Hausherren zunichte. l ter l

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