Fußball-Regionalliga
In Kassel hat der FC Memmingen nichts zu verlieren - Kahric-Elf vor großer Kulisse

Daumen drücken wird besonders ein Ex-Memminger, wenn der FC Memmingen am Samstag (14 Uhr) in der Fußball-Regionalliga beim Spitzenreiter KSV Hessen Kassel antritt. Frank Kramer ist Trainer der SpVgg Greuther Fürth II, die bis auf vier Punkte an den Tabellenführer herangekommen ist und ein Spiel weniger ausgetragen hat. Sollte der Fußballclub in Kassel einen ähnlichen Husarenstreich wie beim 4:2-Heimsieg landen können, dann wäre das Meisterschaftsrennen wieder völlig offen und die Fürther hätten beste Karten.

Aber auch die Memminger selbst schauen auf die Tabelle, freilich ohne Ambitionen, ganz oben anzugreifen. Das wäre wohl zu vermessen. Aber die schöne Serie von elf ungeschlagenen Partien muss für den Aufsteiger ja nicht gerade am Samstag enden. Aus Mannschaftskreisen hört man die üblichen Floskeln vor einer solchen Begegnung, etwa: «Für uns ist es das leichteste Spiel des Jahres» oder «wir haben ja nichts zu verlieren.»

Der FC Memmingen nimmt die Aufgabe jedenfalls sehr ernst, reist erstmals in dieser Saison schon am Vortag an, um sich optimal auf den schweren Gang beim derzeitigen Klassenprimus vorzubereiten.

5400 Fans im Schnitt

Ein heißer Tanz im Auestadion wird es auf jeden Fall werden. «Die haben einen großen Fanblock», weiß FCM-Mittelfeldmann Andreas Maier noch aus seiner Zeit, als er mit dem SSV Reutlingen bei den Nordhessen antrat. Große Stadien sind die Memminger von ihren Gastspielen, wie beispielsweise in Nürnberg, Frankfurt oder Karlsruhe zwar schon gewohnt - diesmal kommt aber noch die Kulisse dazu. Über 5400 Fans hat Kassel im Schnitt. Und die werden richtig Gas geben, um die zuletzt schwächelnde Mannschaft nach vorn und in die dritte Liga zu peitschen.

Das Viertelfinale im Pokal unter der Woche war nämlich für die Hessen-Löwen keine Aufbaumaßnahme. Erst nach Elfmeterschießen zog Kassel mit 6:4 beim FSV Fernwald ins Landes-Halbfinale gegen den Drittligisten Kickers Offenbach ein. Der Favorit zeigte Nerven.

Dass Cheftrainer Esad Kahric beim FCM weitermacht, steht schon länger fest. Auch wird er sich nicht an ein neues Umfeld gewöhnen müssen. Wie der sportliche Leiter Jürgen Wassermann mitteilt, bleibt Thomas Reinhardt als Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft die rechte Hand von Kahric. Für das Junior-Team in der Bezirksoberliga bleibt Christian Maier zuständig. Als Torwart-Trainer fungieren auch in Zukunft Hans Bohnet und Toni Andor.

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