Freakwave
Igor Zambelli gewinnt Gibbon Slackline World Cup 2012 in Bregenz

Mit ganzer Macht ist die Freakwave vom vergangenen Mittwoch bis zum Sonntag zum dritten Mal über das Bregenzer Bodenseeufer gerollt. Das fünftägige Jugendfestival für Sport-, Kultur- und Musikbegeisterte hat mehrere tausend Besucher trotz zeitweiligem Regen nach Bregenz gelockt. Nicht nur wegen des Programms, sondern auch wegen der Location direkt am Bodensee zwischen Strandbad und Festspielhaus. Am Strand sitzen und chillen, Musik hören, leckeres Essen und Trinken genießen, Streetperformer beobachten, Leute treffen, neue Sportarten ausprobieren.

Einer der Höhepunkte war neben den Stand-Up-Paddle-Zeitläufen und Skateboard-Sessions, der Gibbon Slackline World Cup 2012. Slacklinen ist seit vier Jahren auch die Leidenschaft von Luis Meier aus Lindau.

Er und sein Freund Felix Hachfeld, ebenfalls ein Lindauer, gehören zu den besten Slacklinern und haben sich auch in diesem Jahr für den World Cup qualifiziert.

Insgesamt gingen 14 der weltbesten Trickliner an den Start, die aus der ganzen Welt angereist waren, und zeigten die spektakulärsten Tricks auf der Slackline. Saltos vorwärts und rückwärts gehörten dabei schon zum Standardprogramm.

Schwierigkeit der Darbietung, eine gute und abwechslungsreiche Mischung und natürlich der Stil wurden von der Jury bewertet: Den Titel holte Igor Zambelli aus Brasilien, Platz zwei und drei belegten Alex Mason aus Kanada und Benjamin Schmid aus Deutschland.

Luis Meier, einer der favorisierten Anwärter auf den Titel, verletzt sich im Achtelfinale. Im Viertelfinale tritt er trotzdem gegen Igor Zambelli an und erklärt aber schon vorher, dass er nicht alles geben wird.

'Meine Gesundheit geht vor', sagt er vernünftig, und erklärt, dass eines der schönsten Dinge beim Slacklinen die Freundschaft zwischen den Athleten sei: 'Die Slackliner aus aller Welt kennen sich und verstehen sich, jeder freut sich über die tollen Leistungen der anderen.' Was die Freestyler zeigten, ließ den Zuschauern oft genug mit aufgerissenen Augen fast den Atem stocken.

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