Kaufbeuren
Heimstärke als großes Plus

Was der große FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga derzeit gerne wäre, ist der EHC München in der zweiten Eishockey-Bundesliga: das Maß aller Dinge. Mit 25 von 30 möglichen Punkten führt das Team die Tabelle an. Heute Abend 19.30 Uhr gastiert das Spitzenteam beim Verfolger ESV Kaufbeuren. Wir haben mit dem sportlichen Leiter des ESVK, Klaus Habermann, beide Teams vor dem Schlagerspiel analysiert.

Tor Mit Sebastian Ellwing und Jochen Vollmer, die bisher die Spiele unter sich aufteilten, hat der EHC das beste Torhüterduo der Liga. An einem Glanztag, der heute nötig sein wird, ist aber Joker-Goalie Thomas Tragust der beste Schlussmann. AZ-Urteil 1:0 für den ESVK. Da Tragust zu Hause eine Bank ist.

Verteidigung Auch ohne den verletzten Kapitän Chris Bahen ist die EHC-Defensive ein perfektes Exekutionskommando der Taktik von Trainer und Disziplinfanatiker Pat Cortina. Eine Mischung aus Erfahrung und Jugend macht die beste Defensive der Liga aus. Habermann sieht den ESVK mit den Abwehrsäulen Ekblad, Lindmark und Körner vor allem zuhause freilich «nicht weit weg» von den Münchnern.

AZ-Urteil Knapper Vorteil für München. Erst sieben Gegentore in fünf EHC-Auswärtsspielen sprechen für sich. Damit steht es 1:1.

Angriff Der ESVK hat zwar bisher die meisten Tore der Liga geschossen, aber die größere Tiefe ist im Münchner Kader zu finden. Drei annähernd gleich starke Scoring-Reihen mit der Paradereihe um Ex-Joker Brandon Dietrich, dazu ein starker Youngsterblock: Soviel Qualität sucht ihresgleichen. Die Joker hingegen spielen nur mit drei Reihen, die bisher aber alle zuverlässig Tore produziert haben. Zudem bangen die Kaufbeurer um ihren Top-Stürmer Rob McFeeters (Bandscheibenprobleme).

AZ-Urteil Vorteil München. Selbst wenn McFeeters für den ESVK spielen sollte, ist der Spitzenreiter stärker, weil ausgeglichener. Wenn es um die spielerischen Qualitäten geht, führt München somit 2:1.

Prognose Kaufbeuren hat nur eine Chance, wenn es vor den frenetischen Fans über sich selbst hinauswächst. Die Chancen stehen gut: Von den letzten 17 Heimspielen wurden 16 gewonnen (in dieser Saison gabs bisher fünf Siege in sechs Heimspielen). Mut macht zudem, dass München seine letzten beiden Auswärtsspiele verloren hat

P.S.: Am Sonntag müssen die Joker um 18 Uhr beim Tabellenvierten Bietigheim ran.

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