Hauptsache gewonnen

Memmingen l ass l Eigentlich hätte die SpVgg Bayern Hof für den Fußball-Bayernligisten FC Memmingen ein Aufbaugegner sein können. Doch am Ende musste sich das Team von Trainer Esad Kahric mit einem knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg über den angeschlagenen Gegner zufriedengeben.

Ein Ergebnis, mit dem der Memminger Trainer aber dennoch zufrieden war: 'Drei Punkte sind drei Punkte, egal wie.' Für seine Mannschaft war es das fünfte Spiel innerhalb von nur 15 Tagen - in nahezu gleicher Besetzung. Das hat Spuren hinterlassen. Deshalb zollte Kahric in puncto Einsatz höchsten Respekt.

500 Fans bedeuten Minuskulisse

Auch Hofs Trainer Michael Voigt lobte sein Team, das seiner Aussage zufolge 13 Ausfälle wettmachen musste. Dennoch hielten die Gäste vor 500 Zuschauern - so wenig waren es in dieser Saison noch nie - kämpferisch voll dagegen hielt.

Der einzige reguläre Treffer fiel nach einer Viertelstunde. Trainersohn Ejnar Kahric wurde von Candy Decker an der Strafraumgrenze mustergültig bedient und traf mithilfe des Innenpfostens unhaltbar für Gäste-Torhüter Matthias Karnitzschky zum 1:0. Aktivposten Candy Decker (20) kam diesmal verstärkt über die linke Seite und war hier vor allem in der ersten halben Stunde fast nicht zu halten.

Schon nach sechs Minuten hatte er Stefan Zobel aufgelegt, dessen Treffer aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Direkt nach der Memminger Führung vergab Hofs Dominik Wallasch eine gute Ausgleichsmöglichkeit. Damit nicht genug: Kurz vor der Pause lenkte FCM-Torhüter Karl Kögel einen 30-Meter-Freistoß von Andreas Goss über die Latte.

Die besten Torszenen in der zweiten Halbzeit: Alexander Späth hämmerte einen 20-Meter-Freistoß an die Querlatte (71.). Auf der Gegenseite traf auch Wallasch (81.) nur das Gebälk. Ejnar Kahric hatte zehn Minuten vor Schluss genug.

 

Nach einem Freistoß mitten ins Gesicht bekam er kurz darauf den Ellenbogen seines Gegenspielers auf die Nase, sah Sternchen und musste ausgewechselt werden. Wie groß die Strapazen der vergangenen Wochen waren, zeigte sich am Ende. Mit dem Schlusspfiff fiel die halbe Memminger Mannschaft wie auf Knopfdruck erschöpft zu Boden.

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