Geduldige Joker

Kaufbeuren | mib | Acht Punkte aus den ersten vier Partien und Rang drei der Oberliga-Südgruppe: Damit kann Marcus Bleicher gut leben. Vor allem, wenn der Trainer des ESV Kaufbeuren die bisherigen Gegner betrachtet: «Klostersee und Peiting sind zwei ganz gefährliche Mannschaften, Rosenheim und Hannover zählen sogar zu den Topfavoriten.» Er weiß aber auch, dass die Leistungen nun gegen die Underdogs der Liga bestätigt werden müssen, um das zarte Pflänzchen Euphorie weiter gedeihen zu lassen. Heute beim EV Landsberg 2000 (Beginn 20 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen Deggendorf Fire (19 Uhr) geht es gegen Teams, die aktuell da stehen, wo sie Experten auch am Ende erwarten: im Tabellenkeller.

Das heißt für Bleicher aber nicht, dass er sein Team nun muter drauflos stürmen lässt, um die Gegner zu überrennen. «Wir werden wie zuletzt weiter geduldig bleiben und aus einer kompakten Abwehr heraus spielen», sagt Bleicher. Siege sind das einzige, was für ihn zählt. Ob viele Tore fallen oder seine Schützlinge in den Scorerlisten vorne zu finden sind, ist ihm dabei vollkommen egal. «Wichtig ist, dass wir vor dem Derby so gut wie möglich punkten», sagt Bleicher und spielt damit schon auf das erste Duell in Füssen am 5. Oktober an.

Der Grundstein dazu soll heute beim Derby in Landsberg gelegt werden. «Wir haben hohen Respekt vor dieser Mannschaft», so Bleicher und fordert volle Leistungsbereitschaft. Hilfreich wäre, wenn die kanadischen Stürmer Jordan Webb und Kevin Saurette endlich das Tor träfen. Bleicher sieht den Fakt, dass beide gerade einmal einen Assist aufweisen, ganz gelassen. «Beide haben zuletzt unglaublich gut gearbeitet, wurden aber nicht dafür belohnt. Ich weiß, was sie können», so der Coach. Ebenso überzeugt ist er, dass die Trefferquote in Überzahl bald steigt: «Wir arbeiten in Ruhe daran.»

Nachdem sich Robert Paule zurückgemeldet hat, fallen diesmal Bastian Hitzelberger (krank) und Benjamin Röhling (verletzt) aus. Gerüchte über noch einen Neuzugang haben sich derweil nicht bestätigt. «Es gibt aktuell keinen neuen Spieler, weil das Team stark genug ist», sagt Pressesprecher Christian Demel. «Ob sich im Lauf der Saison daran etwas ändert, werden wir zu gegebener Zeit prüfen.»

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