Füssen ist der Außenseiter

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Von Markus Erdt | Füssen Jetzt geht‘s um alles. Ab heute Abend spielt der EV Füssen gegen die Dresdner Eislöwen um die sportliche Qualifikation für die 2. Bundesliga. Welche Chancen haben die Leoparden? Wir haben einen Experten gefragt, der beide Teams ganz genau kennt. Ken Latta (46) hat als Trainer und Co-Trainer mit dem ESV Kaufbeuren allein in dieser Saison sieben Mal gegen die Dresdner Eislöwen und vier Mal gegen den EV Füssen gespielt. Damit ist der Kanadier geradezu prädestiniert dazu, beide Teams zu vergleichen. Für ihn hat die heutige erste Partie in Dresden (Beginn 20 Uhr) richtungsweisenden Charakter. Seine Analyse in acht Punkten:

Torwart Punkt für Dresden: Michael Marik ist minimal stärker als Christian Krüger und André Irrgang.

Verteidigung Punkt für Dresden: Die Eislöwen sind in der Breite besser aufgestellt und arbeiten intensiver nach hinten.

Sturm Punkt für Füssen: Garrett Festerling, Eric Nadeau und Co. sind hier klar im Vorteil, wobei der EVF vor allem auf Dresdens Neuzugang Daniel Menge aufpassen muss.

Trainer Punkt für Füssen: Dave Rich hat super Arbeit geleistet und viel bewegt. Dresden hat kurz vor den Play-offs den Trainer gewechselt und dadurch Unruhe erzeugt.

Taktik Punkt für Dresden: Die Eislöwen sind variabler. Füssens Spiel ist klar auf die Offensive ausgerichtet.

Kraft Ausgeglichen: Je länger die Serie dauert, desto besser für Füssen. Man muss Dresden aber intensiv bearbeiten.

Fans Vorteil Füssen: In der Arena des Bundesleistungszentrums war es bei den Derbys lauter. Wenn Füssen in Dresden führt, dann sind die Fans dort ruhig und werden skeptisch.

Psyche Vorteil Füssen: Dresden muss aufsteigen und hat unglaublich großen Druck. Füssen kann ganz locker aufspielen und hat nichts zu verlieren.

Endstand Nach Lattas Analyse hat der EV Füssen zwar knapp die Nase vorne, trotzdem räumt er insgesamt den Leoparden nur Außenseiter-Chancen ein: 'Wenn der EVF heute Abend siegt, dann geht die Serie über die volle Distanz von sieben Partien. Sollte Dresden gewinnen, glaube ich an ein 4:1 - wie gegen uns.' Die Daumen drückt er allerdings dem EVF: 'Ich bin für die Region und meinen Landsmann Dave Rich', so der Kanadier, der zumindest ein Spiel in Füssen besuchen will.

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