Memmingen
FCM spielt für die Galerie

Mit 4:0 (3:0) hat der FC Memmingen den SV Seligenporten abgefertigt und seinen zehnten Heimsieg in dieser Saison in der Fußball-Bayernliga gefeiert. Bemerkenswert: Memmingens Torhüter Karl Kögel und seine Abwehr mussten nun schon seit 405 Punktspielminuten keinen Gegentreffer mehr hinnehmen.

Doch diesmal stand nicht nur hinten die Null, sondern auch vorne lief es wieder rund, nachdem zuletzt im Memminger Angriff etwas Flaute herrschte. «Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber der Gegner war in vielen Situationen überfordert», sagte FCM-Trainer Esad Kahric nach dem Abpfiff, den die Gäste vermutlich schon nach fünf Minuten herbeisehnten. Denn da war das Spiel vor 450 Zuschauern praktisch schon gelaufen. Stefan Zobel (2.) und Ejnar Kahric (5.), der einen Nachschuss nach einer Späth-Ecke unter die Querlatte hämmerte, sorgten für einen Blitzstart. Hätte Christopher Klaszka seine beiden guten Chancen verwertet, dann wäre Seligenporten schon nach einer Viertelstunde auf ein Debakel zugesteuert. Auch wenn es für Klaszka diesmal selbst nicht klappte, gab er zumindest die Vorlage für seinen Sturmpartner zum 3:0 (23.

). Candy Decker tunnelte frech seinen Gegenspieler und sah zu, wie fast im Zeitlupentempo der Ball zu seinem zwölften Saisontor die Linie passierte. Hätte der Pfostenschuss von Philipp Maier (44.) gesessen, hätte die Welt für die Oberpfälzer vielleicht etwas freundlicher ausgesehen.

Zwar standen die Gäste schon fünf Minuten vor dem Wiederanpfiff auf dem Platz, richtig bei der Sache waren sie offenbar aber nicht. Die zweite Halbzeit war gerade mal 19 Sekunden alt, als Stefan Zobel seinen zweiten Treffer in dieser Partie erzielte. Beinahe hätte Memmingens Allzweckwaffe - er ist auf nahezu jeder Position einsetzbar - sein drittes Tor erzielt. Doch sein Kopfball-Treffer (76.) wurde wegen Abseits zurückgepfiffen.

Wettberg war bedient

Sichtlich angesäuert war Seligenportens Trainer Karsten Wettberg, der zum ersten Mal an neuer Wirkungsstätte verlor: «Ohne den verdienten Sieg des FC Memmingen zu schmälern, aber so wie meine Mannschaft heute darf man nicht auftreten, wenn man den Klassenerhalt schaffen will.» Wettberg wusste, dass seine Farben beim Memminger Katz-und-Maus-Spiel vom Ergebnis her gut bedient waren. Eitel Sonnenschein dagegen beim FCM, der den dritten Tabellenplatz untermauerte.

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