Fußball-Regionalliga
FC Memmingen will beim Tabellenvorletzten SV Seligenporten punkten

Viele Mannschaften der Fußball-Regionalliga sehnen langsam die Winterpause herbei, besonders aus den hinteren Tabellenregionen. Dazu gehört auch der Tabellenvorletzte SV Seligenporten bei dem FC Memmingen am Samstag (14 Uhr) antreten muss. 21 Spieltage sind schon absolviert, mehr als in allen anderen deutschen Fußballklassen.

Bei einigen sind die Akkus leer, Mannschaften im Abstiegskampf hoffen in der Winterpause die eine oder andere Verstärkung angeln zu können, um dann noch einmal anzugreifen. Auch Seligenporten gehört zu diesen Kandidaten, die im Frühjahr mit frischen Kräften versuchen wollen, unten herauszukommen. Ein Spielausfall käme da nicht ungelegen Aber witterungsbedingt gibt es momentan eigentlich keinen Grund für eine Absage, so dass am Samstagnachmittag in der ausgebauten MARena aller Voraussicht nach auch abgesagt wird.

Den Gastgebern wird immer wieder bescheinigt, ordentlich zu spielen, die Punkte aber holen die Gegner. Mit 15 Zählern ist die Ausbeute eher bescheiden, nachdem der SVS in den vergangenen Jahren immer eine gute Rolle im vorderen Tabellenfeld spielen konnte. Kein Wunder, dass die Nerven etwas blanker liegen. So haben Vereinsverantwortliche Schiedsrichterleistungen heftig kritisiert und unterschwellig unterstellt, der Fußballverband würde den Club gar nicht in der vierthöchsten Spielklasse haben wollen. Mittlerweile haben sich die Gemüter wieder beruhigt, einen angekündigten offenen Brief wird es nun nicht geben.

Beim FC Memmingen ist die Welt dagegen derzeit in Ordnung. Fünf Spieltage ist die Truppe des Trainergespanns Christian Braun und Thomas Reinhardt in Folge ungeschlagen und hat eigentlich einen guten Lauf, so dass es eigentlich so weitergehen könnte. Es steht ja nächste Woche auch noch die Nachholpartie beim SV Schalding-Heinig an. 'Dann wird es aber auch bei uns Zeit für die Pause', sagt Reinhardt. Konditionell gibt es aber noch keine Schwächen, wie der Auftritt gegen die Würzburger Kickers (1:1) zuletzt eindrucksvoll gezeigt hat. Hier schien es als hätten die Memminger Amateure im Schlussspurt gegen die Profis des Spitzenreiters am Ende die größeren Kraftreserven gehabt.

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