Regionalliga
FC Memmingen mit Respekt gegen Zweitliga-Reserve aus Fürth

Der FC Memmingen steht in der Fußball-Regionalliga vor einem Doppel-Heimspieltag: Am Freitag (19.30 Uhr) geht es gegen die SpVgg Greuther Fürth II und am darauffolgenden Dienstag (19 Uhr) steht die Nachholbegegnung gegen die Würzburger Kickers an.

Die Lage: In den bislang vier Begegnungen nach der Winterpause waren die Memminger so wechselhaft wie das Frühjahrswetter unterwegs, haben aber mit dem Sieg bei 1860 München II sowie den beiden Unentschieden in Heimstetten und gegen Schalding/Heining den Punkteabstand zur Gefahrenzone deutlich gehalten.

Was 2014 noch fehlt ist ein Heimsieg. 'Es wäre vermessen, gegen Fürth einen Sieg sicher einzuplanen', hat FCM-Trainer Robert Manz gehörigen Respekt vor der spielstarken Zweitliga-Reserve. Mit einem Punkt wie im Hinspiel beim 0:0 könnten die Memminger durchaus leben, wenn es im Anschluss dann mit einem 'Dreier' gegen Würzburg klappt.

Der Gegner: Der Fürther Talentschuppen ist mit zwei Siegen gestartet. Zuletzt hat die Truppe von Trainer Ludwig Preis Seriensieger FV Illertissen immerhin ein 0:0 abgetrotzt. Greuther Fürth war es auch, das Illertissen die letzte Niederlage beibringen konnte – das ist schon eine Zeitlang her. Das 4:1 gelang am neunten Spieltag. Preis hatte in der vergangenen Saison interimsweise die Profis bis zum Engagement des Memmingers Frank Kramer als Cheftrainer betreut, kehrte aber wieder zum U23-Team zurück.

Das Personal: Für FCM-Abwehrmann Simon Ernemann, der im Sommer aus Fürth ins Allgäu gewechselt war, kommt ein Einsatz gegen seine alten Kameraden noch zu früh. Er ist aber wie Edgar Weiler wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. Burak Tastan hat laut Manz noch etwas Rückstand. Auch bei Ümüt Sönmez hat der Coach Hoffnung, dass er bald wieder auf dem Leistungsstand wie vor der Pause ist. In der Offensive will sich Manz mit seinem Kollegen Thomas Reinhardt was einfallen lassen, denn mit vier geschossenen Toren in vier Partien war die Ausbeute nicht gerade üppig.

Durchaus möglich, dass Memmingen gegen Fürth mit dem Erkheimer Fabian Krogler von Beginn im Sturm probiert. Bei Sebastian Bonfert gibt es Entwarnung. Es war befürchtet worden, dass er sich Bänder gerissen haben könnte. Das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Information: Für das Dienstag-Heimspiel gegen Würzburg werden kurzfristig noch Eskort-Kids gesucht, die mit den Spielern in der Arena einlaufen. Nähere Informationen gibt es bei Organisator Konrad Bärtle unter Telefon (0 75 65) 94 30 00 oder auf der Vereinshomepage www.fc-memmingen.de.

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