Sport
FC Memmingen geht mit geschwächter Offensive in die Partie gegen Viktoria Aschaffenburg

Im Fußball mal einen Gegentreffer zu kassieren, ist eigentlich kein Problem. Wenn die Offensivabteilung funktioniert und man selbst in der Lage ist zwei oder drei Treffer zu erzielen.

Nach eigentlich gutem Saisonstart krankt es genau daran derzeit aber wieder beim Fußball-Regionalligisten FC Memmingen, wie in der vergangenen Saison, als es (fast) ganz ohne echten Torjäger gehen musste. Nun geht es am Samstag (14 Uhr) gegen den Tabellenvorletzten Viktoria Aschaffenburg.

Burak Tastan war mit sieben Toren vergangene Runde der torgefährlichste Spieler. Er fällt derzeit aber aus. Genauso wie der aktuell mit vier Toren treffsicherste Memminger Ümüt Sönmez. Mit Fabian Krogler und Jannik Froschauer wurden heuer gelernte Stürmer verpflichtet. Der Erkheimer Krogler kam bislang erst zu vier mehr oder weniger langen Regionalliga-Einsätzen.

Froschauers Ausbeute in 12 Spielen: Zwei Treffer. Ihm zur Seite standen abwechselnde Sturmpartner. Eine ganze Zeitlang war es 1-Meter-90-Mann Sebastian Schmeiser. Einige Vorlagen konnte er beisteuern, selbst getroffen hat er nicht.

Zuletzt in Buchbach war der wieder genesene Daniel Lutz ins Offensivzentrum beordert worden. Florian Makoru hat sich auch wieder zurück gemeldet. Bei seinen Joker-Einsätzen konnte er trotz guter Chancen noch nicht stechen. Eine weitere Alternative könnte mit Marco Gröschel (19) ein weiterer junger Spieler sein, der immerhin in der U23-Mannschaft in der Landesliga schon viermal erfolgreich war.

Trotz des Sturmproblems (gerade drei Treffer in den letzten fünf Punktspielen) gab es bei zum Ende der Transferzeit am vergangenen Montag keine Verpflichtungen mehr. Vor allem weil bezahlbare Stürmer schwer zu bekommen sind, nicht weil die Bemühungen fehlen. Im Sommer sollte Vitali Lux von Illertissen nach Memmingen gelotst werden, vergeblich. Er wäre ein guter Fang gewesen.

Nach dem Ausfall des Ex-Memmingers Andreas Hindelang (Achillessehnenprobleme) ist Lux dort jetzt mit elf Treffern in 12 Begegnungen der Topstürmer. Beim FCM bleibt derweil die Hoffnung, dass die eigenen Offensivkräfte schnell gesunden oder den Durchbruch schaffen. Möglichst schon gegen Aschaffenburg, denn sonst sieht es in der Tabelle trübe aus.

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