Fußball
FC Memmingen am Freitag gegen den TSV Buchbach

Die Trainingseinheiten haben beim Fußball-Regionalligisten FC Memmingen Anfang der Woche länger gedauert. Trainer Thomas Reinhardt hat noch einige Spurts angesetzt, als es längst dämmerte. Der Ton zuvor bei den Anweisungen war auch rauer als sonst.

Ein klares Zeichen, dass er auch noch Tage nach der deutlichen Abfuhr bei der sauer war. Und so erwartet Reinhardt, dass im Freitag-Heimspiel (19.30 Uhr) gegen den Tabellenfünften ein 'anderes Team auf dem Platz steht' – zwar nicht personell, aber in Sachen Einstellung.

Die Lage: Die Memminger hinken dem selbst gesteckten Punkte-Plan etwas hinterher. Die 40-Zähler-Marke wurde noch nicht übersprungen. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf einen eigentlich angepeilten einstelligen Tabellenplatz. Der TSV Buchbach zählt wie schon in der vergangenen Saison zu den Mannschaften in der Spitzengruppe und den besten Amateurteams. Zuletzt wurde der FV Illertissen nach 19 Spieltagen in seiner Erfolgsserie gestoppt und mit 3:1 geschlagen.

Der Gegner: Das Ambiente im Buchbach ist ein ganz Besonderes. Die Heimspiele des Dorfclubs werden zu kleinen Volksfesten. Auf dem engen Platz ist die Stimmung entsprechend und das Publikum wird immer wieder zum 12. Mann. Trotz vierter Spielklasse und den entsprechenden Anforderungen hat sich der Verein seinen eigenen Charme bewahrt. Sportlich ist der TSV nicht zu unterschätzen.

Die Trainer Anton Bobenstetter und Mario Demmelbauer haben eine gestandene Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern zur Verfügung. Der Club setzt auf Kontinuität und hat mit dem Trainergespann für zwei weitere Jahre verlängert. Drei weitere Jahre bleibt sogar Mittelfeldspieler Aleksandro Petrovic, mit elf Saisontreffern bester Buchbacher Torschütze.

Das Hinspiel: An die 0:1 Niederlage im Oberbayerischen hat der FC Memmingen keine guten Erinnerungen. Auch wenn das Ergebnis damals wegen des Chancenplus für Buchbach in Ordnung ging, war trotzdem ärgerlich, dass der entscheidende Gegentreffer erst kurz vor Schluss fiel. Zudem zog sich Raffael Friedrich eine schwere Knieverletzung zu, von der er sich erst im Winter wieder erholt hat.

Das Personal: Weitgehend der gleiche Kader vom 1:4 in Ingolstadt soll beim FCM Wiedergutmachung betreiben, wobei noch offen ist ob es Fabian Krogler aus beruflichen Gründen rechtzeitig bis zum Anpfiff schafft. Burak Tastan, der zuletzt aus familiären Gründen fehlte, könnte eine Alternative sein. Reinhardt hofft auch, dass Sebastian Bonfert auch bald wieder für Einsätze in der Regionalliga in Frage kommt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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