Eishockey
ESVK verliert Testspiel gegen New York mit 1:2

Trotz der 1:2-Heimniederlage gegen das US-Team der Utica College Pioneers war ESVK-Trainer Ken Latta nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

<< Wir haben insgesamt sehr schnell gespielt und uns dabei reichlich Torchancen erarbeitet >>, so seine Erkenntnisse, obwohl ihm auch die zum Teil fahrlässige Chancenverwertung nicht entgangen sein dürfte. Doch weniger das Ergebnis bereitete Latta Kopfzerbrechen, sondern die Verletzung von Rob McFeeters, der bereits in der Anfangsphase der Partie mit einer Schulterverletzung ausschied.

<< Es sind vermutlich die Bänder im Schulter-Eckgelenk >>, sagte Dr. Roland Herrmann nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus. Die genaue Diagnose wird es jedoch erst am Montag im Laufe des Tages geben. Nach der Verletzung von Kapitän Christoph Aßner wäre dies natürlich eine weitere Hiobsbotschaft innerhalb weniger Tage.

Was eine mögliche Verpflichtung von Probespieler Patrick Gruber angeht, darüber wollte sich Latta noch nicht äußern. << Ich werde mich heute noch mit Klaus Habermann zusammensetzen und dann werden wir eine Entscheidung treffen >>, sagte der Trainer. Doch gerade im Spielaufbau waren gegen die US-Boys einige Defizite zu erkennen, die Latta jedoch mit der Umstellung bei den Verteidigerpaaren begründete.

Einen guten Eindruck hinterließ einmal mehr Torhüter Stefan Horneber, der andeutete, dass er durchaus eine Alternative zu Stefan Vajs sein wird. Beim 0:1 für die Gäste in der fünften Minute im Power-Play war jedoch auch er gegen einen abgefälschten Schlagschuss machtlos. Zwar hatten die Joker über 60 Minuten ein deutliches Übergewicht an Torschüssen, doch der richtige Esprit im Angriff wurde diesmal etwas vermisst.

Da mühten sich alle Reihen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, doch die Anstrengungen der beiden Trainingswochen waren nicht zu übersehen. So blieb es lediglich beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich von Daniel Menge in der 54. Minute, der eine unfreiwillige Vorlage des Gegners trocken in die Maschen hämmerte.

<< Wir sind natürlich noch nicht dort, wo wir hin wollen, doch sind wir in der noch jungen Vorbereitung auf einem sehr guten Weg >>, beschreibt Latta das aktuelle Leistungsbarometer seiner Mannschaft. Nur ärgerlich, dass die Joker 15 Sekunden vor dem Ende noch den 2:1-Siegtreffer für die Gäste hinnehmen mussten.

<< Da haben einige schon ihr Gehirn ausgeschaltet gehabt und keiner mehr seine Position gehalten >>, sagte der Trainer, sonst wäre es wohl nicht passiert, dass man einen Spieler des Gegners direkt vor dem Tor völlig vergessen hat. << Doch auch das ist Vorbereitung >>, ergänzt Latta mit einem Schmunzeln.

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