ESVK-Notizen

Präsident Kurt Dollhofer sagte auf Nachfrage, dass Rau «keine Tat begangen habe», die eine Beurlaubung veranlasst hätte. Die Gesamtsituation hätte das aber erfordert. Rau kenne die Gründe, auch wenn man sie ihm nicht explizit mitgeteilt habe. «Das ging zu sehr ins Persönliche. Ich glaube nicht, dass Gespräche zielführend gewesen wären», so der zweite Vorsitzende Karl-Heinz Kielhorn.

Team Kaufbeuren, Einbau und Förderung der Juniorenspieler, eine Mannschaft mit Herz und Leidenschaft: Das waren die Schlagworte vor der Saison. Dass es nicht so gekommen ist, macht die Vereinsführung an mangelnder Qualität und Einsatzbereitschaft vieler jungen Spieler fest. Auf Wunsch der Trainer wurden nun neue Talente aus dem ESVK-Nachwuchs lizenziert. Man habe nach wie vor die Zielsetzung, möglichst viele Junge nach oben zu bringen, so Dollhofer. Der Vorstand könne aber nur Anregungen geben, entscheiden müsse letztlich die sportliche Leitung. Der nach Memmingen abgewanderte Stürmer Markus Kerber will sich mangelnden Einsatz nicht nachsagen lassen. «Ich war im Training immer einer der Ersten.

» In der Vorbereitung hätten ihm die Trainer gute Spiele bescheinigt, aber «zu wenig Emotion» gesehen. «Aus dieser Schublade bin ich nicht mehr rausgekommen», so Kerber. Also hieß es für ihn irgendwann: nichts wie weg, dahin, wo er spielen darf.

Das Thema Klaus Habermann

«Wie immer um diese Zeit haben wir das kleine ESVK-Theater», sagte Dollhofer. Denn auch im Vorjahr lief es nicht rund, und die Fans waren sauer, weil sie sich von der Mannschaft deutlich mehr erwartet hatten. Beide Male hat der sportliche Leiter Klaus Habermann das Team zusammengestellt und diesmal sogar ordentlich dafür in die Schatulle greifen dürfen. Dass trotzdem noch vieles im Argen liegt, lastet der Vorstand ihm aber nicht an. «Klaus Habermann steht nicht zur Diskussion», so Dollhofer.

Das Thema Aufstieg

«Vielleicht war die Erwartungshaltung zu hoch», räumte Kielhorn ein, nachdem der ESVK diese Saison unter das Motto «Operation Aufstieg» gestellt hatte. «Ein wenig mehr Understatement wäre aus heutiger Sicht vernünftig gewesen.» (mib)

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