ESVK atmet auf

Von Benjamin Marth | Kaufbeuren 'Ich freue mich für die Mannschaft und für die Fans. Die Play-offs sind die beste Zeit im Jahr', sagte ein glücklicher ESVK-Kapitän Thorsten Rau nach dem 6:4 Heimsieg gegen Deggendorf Fire. Rau weiter: 'Es war ein schwerer Sieg. Wir haben gut angefangen und es uns dann selbst schwer gemacht.'

So sah es auch das Trainerduo Ken Latta und Mike Bullard. 'Wir haben zehn Minuten gut gespielt. Deggendorf hat aber nie aufgegeben', so Latta. Insbesondere die Abwehrarbeit bemängelte der Kanadier. 'Wir müssen besser auf die Defensive achten. Die fängt bei den Stürmer an, geht über die Verteidiger bis zum Torhüter.' Sein Kollege Mike Bullard sieht das genauso und sagt über den Bereich, in dem in den nächsten Tagen besonders gearbeitet werden muss. ' Die letzten Spiele waren eine Katastrophe. Es kann nicht sein, dass der Gegner einmal in deine Zone kommt und dann ein Tor fällt.'

Das Leben selbst schwer gemacht

Die Joker machten sich am Sonntag selbst das Leben schwer. Schnell führten sie durch Tore des überragenden Marcus Kerber und Verteidiger Stefan Mayer mit 2:0. Im Anschluss schlich sich ein Mix aus Überheblichkeit und Unsicherheit in das Spiel der Joker. Zwei eklatante Fehler nutzten die Gäste zum Ausgleich. Kaufbeuren ging noch zweimal in Führung. Deggendorf konnte jeweils ausgleichen.

Mittlerweile war auch das Ergebnis aus Klostersee - Freiburg führte quasi uneinholbar in die Sparkassen Arena gedrungen. Die Joker schienen nun, aufgrund der sicheren Play-off-Teilnahme, befreiter und sicherten sich durch Tore von Daniel Schury und Jordan Webb den Heimsieg. 'Wir haben ein interessantes Spiel gesehen. Wir konnten den Kaufbeurern einiges abverlangen. Letztlich sind sie verdient in den Play-offs', meinte Gästetrainer Günter Eisenhut.

'Ab jetzt haben wir eine neue Saison. Es geht wieder bei Null los. Es gibt keine Punkte mehr. Wir brauchen vier Siege', freut sich Mike Bullard auf die anstehenden Spiele, auch wenn er um die Stärke des kommenden Gegners aus Dresden weiß. Bullard hatte ein Sonderlob für den zweifachen Torschützen Marcus Kerber übrig. 'Marcus war perfekt. Er hat ein tolles Tor erzielt. Er war der beste Spieler auf dem Eis.'

Auffällig ist die momentane Treffsicherheit der deutschen Spieler. Wie bereits am Freitag zeigten sie sich für vier Treffer verantwortlich. Auf die Frage, ob es ein Geheimnis gibt, warum die Einheimischen gerade in der heißen Phase sich so in Szene setzen, antworte Latta: 'Es gibt kein Geheimnis. Wir haben es gefordert. Es können nicht immer nur zwei Spieler die Tore machen. Es ist allgemein gut, dass auch die anderen Tore schießen.' So könne Dresden nicht sagen: 'Pass auf den und den auf, den Rest kannst du vergessen.'

In Hinblick auf die Spiele gegen Dresden sieht Thorsten Rau sein Team sogar leicht im Vorteil. 'Wir haben seit Wochen Spiele mit Play-off-Charakter. Wir mussten unsere Spiele gewinnen. Ob Dresden den Schalter so einfach umlegen kann, wird sich zeigen. Wir rechnen uns durchaus Chancen aus.'

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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