Eishockey
ESV Kaufbeuren hat mit Stefan Horneber einen Torwart-Neuzugang

Erding, Landshut, Köln, Bremerhaven, Peiting und zuletzt Crimmitschau. Neuzugang Stefan Horneber hat in seiner bisherigen Laufbahn als Eishockeyprofi wahrlich schon alle Ecken der Republik kennenlernen dürfen.

Dass der Torhüter nun beim ESV Kaufbeuren gelandet ist, stellt keinen Zufall da. << Meine Freundin ist aus Kaufbeuren, und so habe ich die eishockeyfreie Zeit die beiden letzten Jahre schon hier verbracht >>, erzählt der 25-Jährige. Zudem hat er sich entschlossen, neben dem Eishockey vor Ort eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu beginnen, um sich eine Grundlage für die Zeit nach dem Sport zu schaffen.

Jedoch möchte er seine bisherige Wanderschaft im Sport nicht missen. << Ich habe dabei viele Bundesländer, verschiedene Mentalitäten kennengelernt und Erfahrungen sammeln dürfen. Bayern kommt jedoch meiner Heimat am nächsten >>, erzählt Horneber, der in Österreich aufgewachsen ist. << Ich bin in Nürnberg geboren, jedoch durch die Trennung meiner Eltern mit drei Jahren nach Österreich gekommen. Bis 17 habe ich dann beim EK Zell am See gespielt >>, sagt die neue Nummer 36 der Joker, der damit auch eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt. Zunächst einmal möchte er dazu beitragen, dass dem ESVK eine ähnlich erfolgreiche Saison wie im Vorjahr gelingt.

<< Stefan Vajs und ich verstehen uns gut, und wir arbeiten im Training miteinander. Aber natürlich möchte ich so viele Spiele wie möglich absolvieren >>, sagt << Horni >>, wie sein Spitznahme lautet, über seine Situation im Team. Er selbst bezeichnet sich als einen Torwart, der das Spiel auch gerne schnell macht und versucht, mit gutem Stellungsspiel zu agieren.

Der bisherige Eindruck von seinem neuen Team und dem Umfeld ist sehr gut. << Ich habe schon zuvor von Kollegen über Kaufbeuren sehr gute Meinungen gehört. Der Verein setzt hauptsächlich auf junge talentierte Leute, die sich hier entwickeln können >>, sagt Horneber. Sportlich traut er dem ESVK die Play-off-Teilnahme auf jeden Fall zu. << Warum nicht auch das Heimrecht, also sprich Platz vier >>, so seine optimistische Einschätzung.

Die traditionell große Euphorie in Kaufbeuren rund um das Eishockey ist auch Horneber nicht entgangen. << Die 1000 Fans beim ersten Training haben schon Eindruck hinterlassen >>, sagt der Neuzugang und deutet die Begeisterung im Umfeld auch als Erwartungshaltung an die Mannschaft.

Gekocht wird italienisch

In seiner Freizeit fühlt er sich in Kaufbeuren bereits recht wohl. << Die Stadt ist gerade recht, nicht zu klein und auch nicht zu groß. >> Neben dem Eishockey schwingt er gerne den Tennisschläger oder spielt Fußball. In der Küche mit Freundin Monika ist dagegen Aufgabenteilung angesagt. << Wir kochen beide gerne, und so ist jeder mal an der Reihe >>, sagt Horneber, dessen kulinarischer Hang zur italienischen Küche geht.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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