Buchloe
ESV Buchloe verliert drei Punkte und zwei Verteidiger

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Wie in der Vorsaison haben die Pirates bei ihrem freitäglichen Gastspiel in Peißenberg wieder neun Gegentore bekommen. Dieses Mal verlief die Partie aber ganz anders als beim 1:9 vor Jahresfrist: Erst in der Schlussphase mussten sich die Buchloer den torhungrigen Hausherren geschlagen geben.

In den letzten sechs Spielminuten schossen die Eishackler des TSV Peißenberg mit vier Toren noch einen klaren 9:5-Heimsieg (4:1, 0:2, 5:2) heraus.

Zu Beginn dominierten die Piraten das Geschehen, versäumten es aber, aus der starken Phase Kapital zu schlagen. In der 9. Spielminute traf Peißenbergs Martin Weckerle zum ersten Mal und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf. Der Rückstand brachte die Cracks um Comeback-Captain Bohdan Kozacka sichtlich aus dem Konzept. Die Spieler des Vizemeisters bekamen dagegen Auftrieb und im Gegensatz zu den Buchloern nutzten sie ihre Möglichkeiten zu einem 4:0-Vorsprung durch Marek Pospisil (12.), Marco Pfleger (14.) und Florian Barth (17.). Peter Klemm gelang im Überzahlspiel der 1:4-Anschlusstreffer (19.).

Der Mittelabschnitt stand ganz im Zeichen der Aufholjagd des ESV Buchloe. Robert Mayer traf aus dem Gewühl heraus (29.), und mit einem Nachschuss brachte Tobias Kastenmeier seine Farben auf 3:4 heran (35.). Der Elan der Piraten wurde dann im Schlussabschnitt jäh gebremst durch ein unglückliches, weil leicht vermeidbares Gegentor: Als ein Peißenberger auf der Strafbank saß, schoss TSV-Stürmer Marco Pfleger überraschend für die nummerisch überlegenen Buchloer aufs Tor und der Puck landete zum 5:3 im Tornetz der Gäste (43.).

Zwar verkürzte Matthias Ziegler noch einmal auf einen Ein-Tore-Abstand (49.), doch Martin Weckerle brachte dann schließlich das Heimteam auf die Siegerstraße (54.). Zwei Strafzeiten gegen die Pirates verhinderten ein nochmaliges Aufbäumen, denn die Peißenberger nutzten beide Powerplay-Möglichkeiten zum 8:4-Zwischenstand durch Thomas Mayer (57.

) und erneut Pfleger (59.). Oliver Braun (59.) und in der Schlussminute Weckerle, der damit wie Pfleger zum dreifachen Torschützen avancierte, sorgten für den 9:5-Endstand.

Franz-Josef Baader war am Ende stocksauer: «So darf man sich nicht abschießen lassen», grantelte der Buchloer Trainer über den Einbruch in den letzten Minuten. Genauso schwer wie die Niederlage wiegt für die Buchloer aber der verletzungsbedingte Ausfall von zwei wichtigen Verteidigern: Neuzugang Holger Völk kugelte sich bereits im ersten Spieldrittel die Schulter aus, Christopher Lerchner schied später mit einem Muskelfaserriss aus. Beide werden mehrere Wochen fehlen.

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