Sharks mit Rumpftruppe chancenlos
ESC Kempten unterliegt mit 7:3 beim EHC Königsbrunn

Entspannter Abschluss der Vorrunde stand auf dem Programm der Kemptener, aber natürlich mit der Hoffnung auf einen Sieg, gilt es doch sich nun schon einzuspielen für die schwere Aufstiegsrunde. Dies gelang aber von Beginn an nur den Gastgebern. (Symbolbild).
  • Entspannter Abschluss der Vorrunde stand auf dem Programm der Kemptener, aber natürlich mit der Hoffnung auf einen Sieg, gilt es doch sich nun schon einzuspielen für die schwere Aufstiegsrunde. Dies gelang aber von Beginn an nur den Gastgebern. (Symbolbild).
  • Foto: Erwin Hafner
  • hochgeladen von David Yeow

Entspannter Abschluss der Vorrunde stand auf dem Programm der Kemptener, aber natürlich mit der Hoffnung auf einen Sieg, gilt es doch sich nun schon einzuspielen für die schwere Aufstiegsrunde. Dies gelang aber von Beginn an nur den Gastgebern.

4:0 nach 20 Minuten 

Schnell, aggressiv und angriffslustig nahmen sie die Gäste regelrecht auseinander. Zwei schnelle Kontertore, eines davon in Kemptener Überzahl stellten früh die Weichen. Häufig brannte es lichterloh vor dem Tor von Jenny Harß und der Pausenstand hätte durchaus höher ausfallen können als das 4:0 nach 20 Minuten. Zu viele Puckverluste brachten immer wieder Gefahr vor dem eigenen Tor, Vorne wurden kaum eigenen Chancen erspielt. Königsbrunn schien immer einen Schritt schneller zu sein als die Kemptener. Nach der Pause sahen die Zuschauer deutlich engagiertere Sharks. Robert Lepine in Überzahl und Nikolas Oppenberger mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie verkürzten auf 4:2. Kempten machte nun mehr und mehr Druck, scheiterte aber immer wieder aus besten Positionen. Mitten in die Drangphase dann erneut ein Konter, eiskalt zum 5:2 abgeschlossen. Und unmittelbar vor der Pause prallte ein Schuss von außen von einem Kemptener Verteidiger unglücklich ins eigene Tor.

Gleiches Bild im letzten Drittel 

Die Sharks wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Danny Schubert kam für Jenny Harß zwischen die Pfosten, die ihre Mannschaft vor allem im zweiten Abschnitt mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. Im letzten Drittel ein ähnliches Bild, Kempten versuchte alles um nochmals heran zu kommen, scheiterte aber wieder und wieder am gut aufgelegten Torhüter der Pinguine. Maximilian Schäffler mit dem 6:3 ließ nochmal ein Fünkchen Hoffnung aufkommen, aber im direkten Gegenzug sorgte der starke finnische Neuzugang Anti Jussi Miettinen erneut mit einem Konter für den 7:3 Endstand. Letztendlich ein klar verdienter Sieg der Brunnenstädter, Kempten konnte den Ausfall von vier Verteidigern nicht mehr kompensieren. Förderlizenzspieler standen keine zur Verfügung so das Maximilian Hermann und Mauro Seider von ihrer gewohnten Position im Sturm in die Verteidigung rücken mussten. Da die Plätze in der Auf und Abstiegsrunde bereits vergeben waren kommt dem Ergebnis letztendlich keine große Bedeutung zu. Es bleibt zu hoffen das baldmöglichst wieder Spieler zurück in den Kader kommen, auf Dauer wird man mit nur 13 Feldspielern keinen Erfolg haben.

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