Spielbericht
ESC Kempten unterliegt dem ESV Buchloe in einem temporeichen Spiel mit 3:2

Eishockey (Symbolbild)

Revanche nehmen für drei Niederlagen, das Allgäu Derby gewinnen, den Platz in den Playoff Rängen festigen. Motivation gab es im Vorfeld der Partie gegen die Ostallgäuer genug. Patrick Weigant war wieder zurück im Kader, dafür fehlten die grippekranken Danny Schubert und Jakub Revaj, sowie Ahren Spylo nach einer Verletzung aus dem Spiel in Moosburg.

Buchloe zeigte sofort mit hohem Tempo dass sie die beiden Niederlagen vom letzten Wochenende wettmachen wollten. Aber auch die Sharks hielten dagegen. Wie eigentlich auch zu erwarten war es ein Duell mit sehr hohem Tempo und Intensität. Chancen auf beiden Seiten blieben zuerst ungenutzt. Kempten überstand gleich einmal zwei Unterzahlsituationen direkt hintereinander, doch bei 5 gegen 5 trafen die Hausherren durch Michal Petrak mit einem verdeckten Schuss von halblinks zur Führung. In der Folge gleich die nächsten 4 Strafminuten gegen die Sharks, so das man 8 Minuten im ersten Abschnitt in Unterzahl agierte. Aber das steckten sie gut weg und befreiten sich immer wieder. Gegen Ende des ersten Drittels gab es einige gute Ausgleichsmöglichkeiten aber die Scheibe wollte nicht ins Tor der Pirates so das es mit dem knappen Ergebnis in die Kabinen ging. Der zweite Abschnitt brachte unverändert hohes Tempo, und wieder Strafen gegen Kempten. Gleich die erste davon nützten die Ostallgäuer zum 2:0 durch einen Schuss von Lucas Ruf. Doch kaum komplett konnte Daniel Jun endlich eine der zahlreichen Chancen für sein Team zum Anschlusstreffer nutzen. Doch umgehend wanderte wieder ein Kemptener Spieler auf die Strafbank und Buchloe nutzte diesmal die Überzahl zum 3:1. Kempten hielt das Tempo ebenfalls hoch und in der 36.Minute verkürzte Markus Vaitl erneut. Es blieb spannend und eine Minute vor Drittelende dann die größte Chance zum Ausgleich. Markus Vaitl bekam von einem Pirates Spieler den Puck frei vor dem Tor auf den Schläger, scheiterte aber am starken Schlussmann der Buchloer Johannes Wiedemann. Im letzten Drittel gaben die Sharks das Tempo vor setzten sich ein ums andere Mal im Angriffsdrittel fest aber was sie auch versuchten, die Scheibe wollte nicht ins Tor, immer wieder war Endstation bei Wiedemann. Und selbst als die Hausherren in der letzten Minute eine Strafe kassierten und man mit sechs gegen vier agierte, fiel der längst verdiente Ausgleich nicht mehr.

Letztendlich wäre die Niederlage zu vermeiden gewesen, zwei Faktoren waren dafür verantwortlich. Zum einen zu viele Strafzeiten, das ständige spielen in Unterzahl kostet auf Dauer zu viel Kraft. Zum zweiten die Chancenverwertung, zu viele glasklare Torchancen wurden liegengelassen. Nun ist es umso wichtiger für Kempten am Sonntag gegen Ulm zu punkten sonst ist der vierte Platz stark gefährdet, vor allem da Moosburg nach seinem Sieg gegen Amberg wieder auf zwei Punkte herangerückt ist.

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