Eishockey
ESC Kempten sichert sich Playoff-Heimrecht mit Platz 2

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Sichtlich zufrieden und gelassen saß Carsten Gosdeck, der Trainer der Sharks bei der Pressekonferenz nach dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Amberg. Zu souverän hatte seine Mannschaft in den 60 Minuten zuvor gezeigt das sie den zweiten Tabellenplatz nicht mehr hergeben wollten. Gosdeck: “Ich muss der Mannschaft heute ein ganz großes Lob aussprechen, sie hat die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wir hatten das Spiel 60 Minuten unter Kontrolle.“

Man hatte das Gefühl die Gäste aus der Oberpfalz kamen nach der langen Fahrt ins Allgäu nie richtig im Spiel an. Die Sharks läuferisch und kämpferisch mit großem Einsatz begannen mit viel Tempo und bereits nach 15 Sekunden hatte Patrick Weigant die erste hochkarätige Chance. Dennoch dauerte es über 10 Minuten und etliche Torchancen bis zur Führung der Kemptener.

Gleich im ersten Überzahlspiel hämmerte Weigant den Puck von der blauen Linie in die Maschen. Die Sharks gaben weiter das Tempo vor, brachten aber die Scheibe nicht am lange Zeit besten Amberger, dem Torhüter Oliver Engmann vorbei. Mit der knappen Führung erhöhten sie nach der Pause weiter den Druck und die Gäste konnten sich immer häufiger nur durch Fouls retten.

Mit sehr effizientem Überzahlspiel legte Kempten nun drei Treffer, allesamt mit einem Mann mehr auf dem Eis nach. Kristaps Millers, Michel Maaßen und Nikolas Oppenberger sorgten für einen beruhigenden 4:0 Vorsprung. Dieser war wohl etwas zu beruhigend, denn noch vor der Pause konnten die Wild Lions nach einer Unachtsamkeit der Sharks auf 4:1, dem Stand nach zwei Dritteln verkürzen.

Während in der Pause die U13 der Little Sharks für ihren Meistertitel in der Landesliga Gruppe 1 geehrt wurde, schwörte Dan Heilman sein Team in der Kabine auf die bevorstehende Aufholjagd ein. Amberg wollte die Partie unbedingt noch drehen.

Der Elan dieses Vorhabens war aber sehr schnell wieder verpufft, nach nur 18 Sekunden im letzten Abschnitt stellte Andreas Ziegler auf 5:1, die endgültige Vorentscheidung. Alexander von Sigriz mit einem abgefälschten Schuss von Markus Vaitl und Roni Rukajärvi mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse bei doppelter Überzahl sorgten für den 7:1 Endstand.

Ambergs Daniel Krieger hatte sich nach einem Check gegen Michel Maaßen eine 5 plus Spieldauer eingehandelt, angesichts des klaren Ergebnisses zu diesem Zeitpunkt ein völlig unnötiges Vergehen, wie es auch sein Trainer nach dem Spiel kommentierte.

Nun geht es also für die Sharks in den nächsten maximal drei Spielen im Playoff Halbfinale gegen die Donau Devils aus Ulm. Zwei Siege müssen her um den Aufstieg in die Bayernliga fix zu machen. Bereits am Freitag geht es los mit dem Heimspiel in der ABW Arena.

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