Kaufbeuren
Es darf ausprobiert werden

Die ersten Eindrücke sind durchweg positiv. «Wir haben 34 Leute da und alle machen voll mit», berichtet der Trainer des ESV Kaufbeuren, Ken Latta, von den ersten Tagen des Trainingslagers. Zudem sind ausnahmslos alle Akteure fit aus der Sommerpause zurück auf das Eis gekommen, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Aufgrund der kurzfristigen Absage der nordamerikanischen Auswahl bestreiten die Joker erst am morgigen Samstag ihr erstes Vorbereitungsspiel. In Garmisch trifft der Zweitliga-Aufsteiger ab 18.30 Uhr auf den Ligarivalen SC Riessersee.

«In dieser Partie möchte ich ein paar Varianten auf den offenen Positionen ausprobieren - das ist die oberste Priorität», so Latta. Der Trainer ist auf der Suche nach einem Außenstürmer in der Reihe mit Petr Sikora und Dominic Krabbat. Außerdem ist die Verteidigerstelle an der Seite von Robert Paule noch zu vergeben.

Die Defensiv-Duos Emil Ekblad/Christof Assner und Mats Lindmark/Florian Bindl stehen ebenso fest, wie die Angriffsreihe mit Anton Saal, Go Tanaka und Try-out-Spieler Mike Wehrstedt. Wer Jordan Webb neben Rob McFeeters und Daniel Oppolzer ersetzt, wird erst kurzfristig entschieden. Der kanadische Topscorer befindet sich nach einer Fuß-Operation im Aufbautraining. «Wir werden kein Risiko eingehen und mit seinem Einsatz noch abwarten», so Latta. Auch Neuzugang Marc Sill wird aufgrund einer Handverletzung morgen noch geschont.

Der Kandidatenpool für die Vakanzen setzt sich zusammen aus Eigengewächsen sowie Förderlizenzspielern aus Peiting. «Michael Fröhlich zum Beispiel hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen», lobt Latta den 23-jährigen Stürmer des oberbayrischen Kooperationspartners.

Die erste Chance, seine Qualitäten unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen, bekommt in Garmisch Mike Wehrstedt. «Ich habe ihn seit drei Jahren beobachtet und ich weiß, was er kann», sagt der ESVK-Coach über den Probespieler aus Kanada. Latta beschreibt ihn als Teamspieler, der über einen gefährlichen Schuss, präzises Passspiel und gutes Auge verfügt. «Im Moment sieht es gut für ihn aus, aber wir haben es mit der Entscheidung nicht eilig. Er wird seine Chancen bekommen und die muss er nutzen», so Latta und kündigt an, dass Wehrstedt auch noch am kommenden Wochenende vorspielen wird.

Eine weitere externe Verpflichtung schließt der Joker-Trainer in Bezug auf Martin Schweiger und Daniel Huhn, die sich mit dem ESVK-Team fit halten, aus: «Das kommt für uns nicht in Frage.»

Neben einer ausgewogenen Taktik (Latta: «Mit reinem Defensiveishockey verkauft man keine Karten.») setzt der Übungsleiter auf eine erprobte, funktionierende Hierarchie: «Wir haben das Gerüst der Mannschaft zusammengehalten. Wir brauchen den Charakter, den das Team in den vergangenen Play-offs gezeigt hat, vom ersten Spieltag an.»

Keine Überraschungen gibt es bei der Kapitänswahl: Emil Ekblad trägt weiterhin das «C» auf der rot-gelben Brust. Seine Stellvertreter sind die Routiniers Petr Sikora und Mats Lindmark.

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