Weiler
Erster Heimsieg im vierten Anlauf

Eigentlich ist der italienische Fußball für seine Defensivkünstler und den legendären Abwehrriegel «Catenaccio» bekannt. Doch zum Glück für den FV Rot-Weiß Weiler bringt das Land, in dem ein 2:0 bisweilen als Kantersieg gefeiert wird, ab und zu auch echte Torjäger hervor: Rene Cientanni (18./65.) und Antonio Paturzo (45.) erzielten drei Treffer beim 4:2 (3:1) des Fußball-Landesligisten gegen die SF Isiningen und stellten damit den ersten Heimsieg der Saison praktisch im Alleingang sicher. «Beide haben heute sehr gut gespielt», lobte Trainer Werner Tangl nach dem Spiel seine Stürmer.

Tangl: «Leichtsinnige Fehler»

Die Rot-Weißen zeigten vor allem in der ersten Halbzeit einmal mehr ihre zwei Gesichter in dieser Saison: Auf der einen Seite sahen die 180 Zuschauer phasenweise flotte und schnörkellose Kombinationen, auf der anderen Seite führten in der Vorwärtsbewegung mehrfach schlampig gespielte Pässe zu unnötigen Ballverlusten, die den sonst eigentlich harmlosen Gegner immer wieder ins Spiel kommen ließen. «Solche leichtsinnigen Fehler dürfen nicht passieren. Daran müssen wir arbeiten», meinte Tangl. Und wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn nicht Verteidiger Florian Knapp noch in der ersten halben Stunde zweimal den Ball von der Torlinie hätte kratzen können.

So aber hatte der FVW stets das richtige Mittel parat. Als die Gäste in der 35. Minute durch einen Freistoß von Stefan Toninger zum 1:1 ausgleichen konnte, folgte die Antwort nur 120 Sekunden später. Nach einem Trikotzupfer fiel Paturzo im Strafraum, Robert Baur verwandelte souverän zum 2:1. Kurz vor der Pause schloss Paturzo dann den schönsten Spielzug der Partie ab. Eine Flanke von Klaus Schlachter hämmerte er freistehend am langen Eck zum 3:1 ins Tor.

In der zweiten Halbzeit wirkte die Weilerer Abwehr gefestigter. Zwar konnte Isingen durch Marco Sumser auf 2:3 verkürzen (51.), doch es sollte die einzige Torchance der Gäste nach der Pause bleiben. Spätestens nach dem vierten Tor durch Cientanni (65.

) nach schöner Einzelaktion von Schlachter auf der linken Seite war das Spiel gelaufen und der FVW hätte das Ergebnis sogar noch höher gestalten können. In der Schlussphase feierte Kapitän Alexander Dreier sein Comeback in der Landesliga nach sechswöchiger Verletzungspause.

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