Drittes Spiel, erste Niederlage

Memmingen/Buchloe | ba | Ein Sieg, eine Niederlage: das ist die Testspiel-Bilanz der Memminger «Indians» vom Wochenende. Am Freitagabend bezwang der Eishockey-Bayernligist den EC Pfaffenhofen mit 8:3 (1:2; 4:1; 3:0). Am Sonntag gab es dann eine 2:3 (0:0; 0:2; 2:1)-Niederlage in Buchloe.

Mit dem Erfolg gegen den amtierenden Bayernliga-Vizemeister aus Pfaffenhofen feierte der ECDC den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Vorbereitungsphase auf die kommende Eishockeysaison. Während die Memminger in den ersten dreißig Minuten ihre Chancen fahrlässig vergaben (einzig Waldemar Dietrich traf in der 9. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1), machten die Oberbayern aus wenigen Chancen drei Tore. Vor allem der Torhüter der «Ice-Hogs», Gregor Tomasik, hielt seine Mannen im Spiel und machte die Memminger Chancen zunichte.

Doch nachdem beide Teams zur Hälfte die Torhüter gewechselt hatten, schien es auch für die Indians mit dem Toreschießen zu klappen. Bis zum Drittelende drehten sie das Spiel und machten aus dem 1:3 einen 5:3-Vorsprung.

Auch im letzten Drittel waren die Indians optisch überlegen und münzten dies auch in weitere Tore um. Die Pfaffenhofener waren am Ende stehend K. o. Nach einer Woche Eiszeit war das auch kein Wunder. Die Indians zeigten sich in diesem Spiel deutlich besser als im vorangegangenen Pfronten-Spiel.

Zunächst spielbestimmend

Auch gegen die Buchloer «Piraten» fingen die Indians zunächst spielbestimmend an. Doch die mangelnde Chancenauswertung verhinderte die Führung der Indians, die ohne die beiden Verteidiger Martin Hamann und Martin Valenti antraten. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Buchloer besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem allerdings die Tore fehlten. Im zweiten Abschnitt gingen die Gastgeber durch Bastian Simmler und Peter Klemm in Führung.

Ingo Nieder hatte zuvor bei einem Konter den zwischenzeitlichen Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber.

In den letzten zehn Minuten wurde es hektisch: Zunächst erhielt ECDC-Verteidiger Martin Jainz eine Zwei-plus-zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt, die ihn für die restliche Spielzeit außer Gefecht setzte. Dann kamen die Indians durch ein Solo von James Nagle auf 1:2 heran, mussten jedoch drei Minuten später in Unterzahl das 1:3 hinnehmen. Nur fünfzehn Sekunden später verkürzten die Indians durch Nicolas Oppenberger erneut. Zu mehr reichte es in der Partie allerdings nicht. Eine Niederlage, die zu vermeiden gewesen wäre.

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