Dietmannsried/Mainz
Dribbel-Künstlerin Andrea Pelczer fordert Fußball-Star Diego

«Das ist der Hammer!» Fußballerin Andrea Pelczer (32) vom Bezirksoberligisten SV 29 Kempten strahlt über beide Backen. Am Samstag darf sie im ZDF-Sportstudio (23 Uhr) an der legendären Torwand einen Profi herausfordern - und zwar keinen geringeren als Werder Bremens Starspieler Diego. So zumindest sieht es die Regie vor. «Ich hoffe, dass auch alles dabei bleibt», sagt die dreifache Mutter. Der Sportstudio-Redaktion hat sie sich mit einem Video-Zusammenschnitt von ihren Dribbelkünsten als Kandidatin empfohlen.

Mit ihrem Ehemann und Schiedsrichter Jochen (37) fährt sie am Samstag ins Studio am Mainzer Lerchenberg. «Normalerweise schlafe ich am Samstag gegen 23 Uhr ja schon. Aber diesmal werde ich hellwach sein», freut sich Andrea Pelczer auf ihren Auftritt vor einem Millionenpublikum an den TV-Bildschirmen.

Gegen Ende der Sendung wird sie den brasilianischen Frauenschwarm Diego zum Duell fordern. Der 23-Jährige ist bei Moderator Michael Steinbrecher zur Gast. «Gegen so einen Topspieler habe ich an der Torwand nichts zu verlieren», meint Pelczer, die mit ihren artistischen Balleinlagen schon hiesige Fußball-Größen aufmischte.

Vor drei Jahren gewann sie im Rahmen einer AZ-Aktion eine kuriose Wette gegen Spieler des damaligen Bayernligisten FC Kempten: Sie hielt mit ihrem rechten Fuß den Ball 194 Mal in der Luft - obwohl sie mit dem linken Bein auf einem Schwebebalken balancierte. Mit dieser Nummer bewarb sie sich seinerzeit - vergeblich - bei «Wetten, dass?». Dafür klappt es nun mit einem Auftritt im Sportstudio. Allerdings hat Pelczer dafür nicht extra trainiert. «Ich lass das auf mich zukommen», sagt die dreifache Mutter, die ihre Töchter Amelie (7), Mirijam (4) und Sophie (1) am Samstag in die Obhut der Großeltern gibt, um in Mainz ihr Glück zu versuchen.

Selbst Pelé zeigte Schwächen

Sollte Andrea Pelczer sechs Mal daneben schießen, muss sie sich übrigens nicht grämen. Dann wird ihr Name in den Sportstudio-Geschichtsbüchern in einem Atemzug mit Pelé, Eusebio oder Marco van Basten genannt: Alle drei Weltstars trafen kein einziges Mal ins Schwarze

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