Rekord
Drei Allgäuer bezwingen mit Stand-Up-Paddling-Boards den höchsten See Europas

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Seit drei Jahren betreibt Lukas Hertle (24) aus Durach die Stand Up Paddling (SUP) Schule Allgäu. Nun wagte der Allgäuer zusammen mit seinen Freunden David Echtler (24), Lukas Echtler (22) und Hannes Neuner (23) den nächsten Schritt, die 'Erstbepaddelung' des höchsten Sees Europas. <%DIA id='33689' text='Stand Up Paddling auf dem höchsten See Europas'%>

Die Idee dazu entsprang bereits 2014, als während einer Grillrunde die Frage aufkam, welcher See eigentlich der höchste See der Welt ist. Am Ende der Recherche stand für die vier bergaffinen Allgäuer fest: Warum nicht eine Bergtour mit Paddeln verbinden?

<%LINK text='Sehen Sie zum Thema Stand-Up-Paddling (SUP) auch die Reportage mit Video auf all-in.de.' id='2052223' tag='' type='Artikel' %>

Der Plan stand somit, jedoch verschoben die Wetterverhältnisse die Expedition auf das nächste Jahr. Limitiert auf ein Zeitfenster von lediglich drei Wochen, galt es jede Möglichkeit zu nutzen. Am 12.09.2015 sollte es dann soweit sein: Die Wettervorhersage versprach elf Sonnenstunden bei drei Grad Celsius, die letzte Gelegenheit den Rekord noch in diesem Jahr einzufahren.

<%IMG id='1404964' title='Stand Up Paddling auf dem höchsten See Europas'%>

Einen Tag zuvor begaben sich die vier selbsternannten 'Superburschis' auf ihre lange Reise vom Allgäu aus am Reschensee vorbei ins südtiroler Matschertal. Nach kurzer Rast im Glieshof trat die Gruppe um 4.30 Uhr den Aufstieg an, jeder von ihnen bepackt mit 32 Kilo schwerer Ausrüstung und Stirnlampe, um den nächtlichen Weg rauf auf 2.500 Höhenmeter zu meistern. Gegen 8 Uhr wurde ein Basislager eingerichtet und die schweren Rucksäcke auf das Nötigste erleichtert. Letzte Vorkehrungen, bevor es durch das steile schneebedeckte Geröll- und Schuttfeld hoch auf drei Kilometer ins Matscherjoch ging.

Zwei Stunden später wurden die Anstrengungen des Teams der SUP-Schule mit dem Anblick des Matscherjochsees belohnt. Nicht nur Erleichterung vom schweren Aufstieg machte sich breit, nun endlich bestand Gewissheit, dass der halb zugefrorene See genug Wasser zum 'Paddling' bot.

Leider verschlechterten sich jedoch die Sichtverhältnisse rapide und zwangen die Jungs zu Eile. Kaum waren die Bretter aufgepumpt und ein paar Paddelschläge auf dem Wasser gemacht, standen sie inmitten von Wolken. Bei nur noch -6 Grad fiel der Entschluss, wieder ins Basislager einzukehren. 

Insgesamt legten die vier Allgäuer innerhalb von zwei Tagen mit der kompletten Ausrüstung knapp 3.000 Höhenmeter und gute 20 Kilometer zurück. Der Anstrengung zum Trotz: Bereits auf dem Rückweg ins Tal wurde diskutiert, ob der höchste See der Welt nicht doch auch noch bepaddelt werden sollte.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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