Ausgeglichen: 5:3-Heimsieg über Dresden – Spannung bis zur letzten Minute – Über 2700 Zuschauer feiern ausgelassen mit dem EVF
Die Leoparden beißen zurück

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Füssen | rz | Vor 2712 Zuschauern in der Arena des Bundesleistungszentrum hat der EV Füssen das erste Play-Off-Halbfinal-Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen mit 5:3 (1:0, 2:0, 2:3) für sich entscheiden. Der Sieg schien sicher, da die Leoparden nach dem zweiten Drittel bereits mit 3:0 führten. Im Stil einer Klassemannschaft holte der Gast
zum 3:3 auf. Füssen zeigte wieder einmal unbändigen Kampfgeist und stellte am Ende den 5:3 Erfolg sicher Der Gastgeber suchte aus einer starken Defensive heraus sein Heil im Angriff und erspielte sich schon von Beginn der Partie an gute Chancen. Doch die ersten Überzahlspiele wollten noch nicht klappen.

Schließlich gelang Markus Vaitl in der 17. Minute auf Pass von Florian Bindl – mit einem Mann mehr auf dem Eis – die 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel drängte Dresden mächtig auf den Ausgleich. Zwei Pfostenschüsse setzten

dabei erste Zeichen. Brenzlig wurde es für den EVF, als Christian Krötz und Garrett Festerling auf die Strafbank mussten, und Dresden sein Powerplay durchzog. Doch Füssen überstand diese Situation großartig. Und war, nachdem sich

Dresden mehrere Fouls hintereinander leistete, plötzlich in doppelter numerischer Überlegenheit. Nun kam der Auftritt von Ruslan Bezshchasnyy. Innerhalb von 25 Sekunden schoss er den EV Füssen zunächst zum 2:0 und zum 3:0 in Front.

Die Zuspiele kamen von Eickmann und Naumann.

Mit diesem kapitalen Vorsprung ging es ins letzte Drittel. Warum der Gast in der Nordgruppe unangefochten Platz 1 belegte, zeigte sich in den letzten 20 Minuten. Der EV Füssen hielt mit Siegeswillen, Kampfgeist und Moral dagegen. Mit einem Doppelschlag holte Dresden in der 45. und 46. Minute durch Kevin Gardner und David Cermak zum 3:2 auf. Dann gab es für Füssens Torwart Irrgang und Dresdens Goalie Marik Schwerstarbeit zu verrichten. Beide Mannschaften verzeichneten inschussmöglichkeiten im Minutentakt.

Obwohl Füssen in Überzahl spielte, fand Dresden eine Lücke, und Markus Guggemos schaffte den 3:3-Ausgleich.

Die Füssener schienen sich den Ausspruch ihres Trainers Dave Rich zu Herzen zu nehmen: 'Wir spielen 60 Minuten auf Sieg.' In der 59. Minute war Nick Anderson mit dem 4:3 erfolgreich. Minutenlang zollten die Zuschauer und Fans 'ihrem EVF' mit Ovationen im Stehen Respekt. Auch die Maßnahme des Dresdener Trainers Jan Tabor, den Torwart vom Eis zu nehmen, half nichts. Kapitän Eric Nadeau vollendete die Partei mit einem letzten Treffer zum 5:3. Damit steht es in der Serie 'Best of seven' 1:1.

Karten für die Heimspiele des EV Füssen können täglich zwölf Stunden lang durchgehend an drei verschiedenen Stellen gekauft werden: Ab 9.30 Uhr bis Ladenschluss bei Killa Hockey, von 13.30 bis 16.30 Uhr an der Stadionkasse und von 16 Uhr bis Kneipenschluss in der Stadiongaststätte.



Trainerstimmen

Dave Rich, Trainer EV Füssen:

'Es war wirklich ein sehr spannendes Spiel. Leider waren wir dabei phasenweise wieder einmal ein bisschen leichtsinnig – das 3:3 sollte normal nicht passieren. Aber meine Mannschaft hat wieder 60 Minuten lang alles gegeben. Wir haben den Sieg verdient und wollen die Serie möglichst spannend machen.'

Jan Tabor, Trainer Dresdner Eislöwen:

'Ich gratuliere dem EV Füssen zum Sieg. Es war ein sehr spannendes Spiel. Leider haben wir einige dumme Strafminuten kassiert, über die ich stinksauer war. Die zwei schnellen Tore im drittel Drittel haben uns zwar wieder Selbstvertrauen gegeben, aber Füssen hat am Ende verdient gewonnen. Ich freue mich schon jetzt darauf, am Dienstag wieder gegen Füssen zu spielen. Diese Play-off-Runde macht Spaß.' (ale/rz)

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