Memmingen
Die Jungen dürfen weiter ran

Der ECDC Memmingen wird in Zukunft noch stärker auf seine eigenen Talente setzen. Dies kündigten bei der Jahresversammlung Vereinsvorsitzender Helge Pramschüfer und sein Stellvertreter Karl-Heinz Hefele an.

Als Gründe wurden die sportlichen Erfolge und guten Platzierungen im Nachwuchsbereich sowie der Abbau der langfristigen Verbindlichkeiten angeführt, die sich aktuell auf 23000 Euro belaufen (siehe auch eigener Artikel unten). Damit verbunden sind Sparmaßnahmen: «Wir werden in der neuen Saison 15 Prozent unseres Etats bei der ersten Mannschaft einsparen und vor allem auf die Jungen setzen», sagte Hefele. Um den Sparkurs weiter fortzusetzen, seien Verträge mit bestimmten Spielern nicht verlängert worden, ergänzte Pramschüfer.

«Und wir werden auch keine teuren Spieler für die neue Saison verpflichten, von denen es in der Bayernliga ja genug gibt.» Pramschüfer reagierte damit auf die Forderungen einiger Fans, die auf der vereinseigenen Internetseite darauf aufmerksam gemacht hätten, dass starke Spieler auf dem Markt seien.

«Wir lesen auch im Internet, aber wir können und wollen uns diese Spieler nicht leisten», sagte Pramschüfer und betonte: «Sollte sich ein privater Freundeskreis finden, der die Spieler finanzieren will, stehen unsere Türen offen.»

Der Vereinschef der «Indians» warb in diesem Zusammenhang darum, auf die jungen Talente im Klub zu bauen. «Nach dem Aufstieg der Schüler haben wir nun mit der ersten Mannschaft, der Jugend und den Junioren vier Teams in der Bayernliga und somit eine gute Basis, um auch in den nächsten Jahren junge Spieler in die erste Mannschaft einzubauen.» Die Neuverpflichtungen der Indians untermauern diese These - bis auf wenige Ausnahmen stehen junge Spieler im Aufgebot.

Hinzu kommen erfahrene Akteure wie etwa Jim Nagle, Ingo Nieder, Martin Löhle und Manfred Jorde. Nicht mehr dabei sein wird Helge Pyka, der laut Hefele «im August am Knie operiert» wird. Aktuell verhandelt der ECDC mit zwei Spielern. Einer davon sei Markus Kerber, sagte Hefele, den anderen nannte er nicht. Geplant sei, mit einem Kader von maximal 22 Spielern am 16. Oktober sowie mit neuen Trikots zu starten. Auf mehrfachen Wunsch werden die Indians künftig wieder in jenen Farben auflaufen, die an die erfolgreichsten Momente im Memminger Eishockey erinnern - in den Farben Rot und Weiß.

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