Special Fußball SPECIAL

Oberallgäu / Betzigau
Die bösen Buben werden weniger

Spielgruppen-Tagungen vor der Fußball-Saison müssen wohl sein. Zumindest führt noch kein Weg an ihnen vorbei. Spielleiter Elmar Rimmel (Weitnau) hielt seine in Betzigau ab. Die Resonanz war groß: Von 53 Vereinen aus den Kreisklassen Oberallgäu, Ostallgäu und den A-Klassen 1 und 2 aus dem Oberallgäu hatten 52 ihre Vertreter entsendet. Die Nachrichten, die Rimmel mit seinen Kollegen während der knapp drei Stunden übermittelte, wurden unterschiedlich aufgenommen.

Sportrichter Thomas Weigl (Wertingen) sagte, dass die bösen Buben weniger werden. Er hatte einen Rückgang der Sportgerichtsfälle im Vergleich zur Vorsaison zu verzeichnen. Im Einzelnen: Kreisklasse Oberallgäu (30/36 in der Vorsaison), A-Klasse Oberallgäu 1 (41/51), A-Klasse Oberallgäu 2 (14/24). Ohne Platzverweis blieben der FC Rettenberg, TSV Dietmannsried, TSV Heising, SC Untrasried, SV 29 Kempten und SSV Wildpoldsried 2. Negativ machten vor allem Türk Gücü Immenstadt (8 Fälle), TSV Blaichach (7), FC Oberstdorf (6), FC SW Sonthofen (6), TSV Oberstaufen (5) und der SV Cambodunum Kempten (4) von sich reden.

Dem stehen Klubs gegenüber, die in ihrer Liga die Fair-Play-Wertung gewannen: TSV Kimratshofen (Kreisklasse Oberallgäu), TSV Hopferau-Eisenberg (Kreisklasse Ostallgäu), FC Immenstadt 07 (A-Klasse Oberallgäu 1), SSV Wildpoldsried (A-Klasse Oberallgäu 2).

Schiedsrichter-Obmann Sigfried Irl (Kempten) informierte über Neuerungen (unter anderem seit dem 1. Juli kein Pass-Einzug mehr). Er mahnte aber auch Missstände an (Zustand der Schiri-Kabinen).

Kreisvorsitzender Franz Schmid (Oberostendorf) wies noch einmal auf die Aufstiegsberechtigung der Reserve-Mannschaften hin. «Nach wie vor kann jeder Verein selbst entscheiden, ob er seine Zweite in den aufstiegsberechtigten Spielbetrieb meldet.

» Etwas Unverständnis äußerte Schmid über die Unkenntnis mancher Vereinsvertreter, was die Relegationsspiele angeht. «Der Modus war vor der Saison bekannt. Am Ende wachen dann doch immer einige erst auf, wenn es sie selbst betrifft.» Es sei zu empfehlen, sich rechtzeitig kundig zu machen.

Spielleiter Elmar Rimmel überraschte viele Vereinsvertreter mit dem frühen Saisonstart in seinen Klassen. Während normalerweise der 9. August als Auftakt-Termin steht, geht es in der Kreisklasse Oberallgäu sowie in den A-Klassen Oberallgäu 1 und 2 schon am 25./26. Juli wieder los. Rimmel bedauerte, dies den Vereinen nicht schon früher bekannt gemacht zu haben.

Kritik an frühem Saison-Start

Die Kritik an seiner Entscheidung, Ende Juli wieder spielen zu lassen, nahm Rimmel an. Er begründete den frühen Termin mit dem strengen, letzten Winter. «Ich will, dass wir unter der Woche im Frühjahr keine Ausweichtermine brauchen.» Rimmel verwies zu seiner Entlastung auf Schreiben von Gemeinden: «Die lassen im März keinen Spielbetrieb auf den Plätzen zu.»

Entscheidung überprüfen

Rimmel («ich ziehe das jetzt durch») bot aber an, nach einem Jahr zu prüfen, ob die Entscheidung richtig war. Falls nicht, werde er zum späteren Start zurückgehen.

Mit 8:4-Stimmen entschieden sich die betroffenen Vereine, in der A-Klasse 1 und 2 eine gemeinsame Reserve-Runde zu spielen.

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