Special Eishockey SPECIAL

Streethockey
Deutsches Nationalteam verliert zuerst 1:7 gegen die Schweiz, siegt dann aber 8:6

Jedem Spieler die Chance geben, sich international zu präsentieren – das war das Ziel zweier Streethockey-Länderspiele gegen die Schweiz am Samstag und Sonntag in der Kaufbeurer Sparkassen-Arena. Dabei standen in den deutschen Farben zwei fast vollkommen unterschiedliche Mannschaften auf dem Feld. Zuerst gab es eine 1:7-Niederlage, tags darauf einen 8:6-Sieg.

Weil die Streethockey-Bundesliga in vollem Gange ist, standen Nationaltrainer Dieter Hegen die Spieler der Piranhas Germaringen am Sonntag nicht zur Verfügung. Sie spielten also nur am Samstag. Gerade nach dieser Partie verteilte Hegen aber keine guten Noten.

Die Schweizer schickten die Deutschen mit 7:1 vom Feld. 'Wir waren klar überfordert', urteilte der Coach. 'Was wir gespielt haben, war wildes Durcheinander.' Das einzige Tor im deutschen Dress schoss Christian Masel.

Am Sonntag präsentierte sich die Mannschaft vor 100 Zuschauern stärker, überzeugte vor allem im zweiten Viertel, das sie mit 4:1 gewann. Doch die Schweiz steckte nicht auf, glich in der 49. Minute zum 5:5 aus. Am Ende siegte Deutschland mit 8:6. Die deutschen Treffer erzielten Werschkull (2), Peukert, Brendle, Vycichlo, Schütz, Rott und Ossmann.

Kapitän Markus Schütz aus Heilbronn, der in beiden Spielen auflief, zeigte sich zufrieden: 'Wir sind im zweiten Spiel sowohl defensiv als auch offensiv deutlich besser gestanden. Das war ein verdienter Sieg.' Gar nicht zufrieden war auch er mit der Samstagspartie, in der noch 'viel Luft nach oben' gewesen sei.

Das nimmt Trainer Hegen aber nicht so tragisch. 'Ich denke, vor allem am Sonntag war die Leistung okay. Das Ziel ist es, viele junge Spieler zu testen. So gewinnen wir wichtige Erkenntnisse.'

Die Schweiz zeigte sich in beiden Duellen als läuferisch stark und zudem als sehr hartnäckig. Dennoch war der Sieg der Deutschen am Sonntag gefühlt nie gefährdet. Spannend war es schon, ein enges Spiel. 'Aber an eine Niederlage habe ich nicht gedacht', so Mannschaftsführer Schütz. Letztlich war es aber auch ein bisschen Unvermögen der Deutschen, das der Schweiz zugute kam. 'Wir haben uns zu viele blöde Strafzeiten eingefangen', monierte Hegen.

Für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Kanada sieht der Coach das Team derweil gut gerüstet. 'Ich sehe in dieser Mannschaft viele junge, talentierte Spieler, die ihren Job wirklich gut machen', so der 50-Jährige.

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