Eishockey
Derby in Kaufbeuren: DNL-Partie zwischen ESVK und dem EV Füssen am Samstag um 18.30 Uhr

Einen Rekord hält der ESV Kaufbeuren schon: Die Auftaktpartie des Kaufbeurer DNL-Teams gegen den EV Füssen war die meist besuchte Vorrundenbegegnung in der Geschichte der Deutschen Nachwuchs-Liga. 849 Zuschauer waren am 3. September in Kaufbeuren dabei, als den Hausherren ein umjubelter 7:3-Sieg gelang.

Am Samstag (Beginn 18.30 Uhr) sind die Füssener erneut zu Gast, und der ESVK steckt sich hohe Ziele. 'Vielleicht schaffen wir es, die Marke von 1000 Zuschauern zu knacken. Das wäre optimal für die Spieler und den Verein', sagt Kaufbeurens Trainer Alfred Weindl.

Zum Gelingen dieses Ziels beitragen wollen auch die Wertachbären. 'Wir planen das wie beim ersten Spiel, als wir auch zahlreich vertreten waren', sagt der Fanclub-Vorsitzende Stefan Kleinheinz. 'Wir werden ordentlich Stimmung machen für unsere Jungs und sie nach vorn peitschen.' Ins Stadion zu kommen rentiere sich auf jeden Fall.

'Für wenig Geld (Karten für Erwachsene kosten drei Euro, Anm. d. Red.) gibt es ein heißes Derby mit richtig gutem Eishockey', ist sich Kleinheinz sicher.

Große Emotionen in dieser Begegnung sieht auch Trainer Weindl. 'Die besondere Atmosphäre hat man immer, wenn Füssen und Kaufbeuren aufeinandertreffen,' sagt er. Seine Aufgabe sei es, in diesen Momenten besonders ruhig zu bleiben. 'Aber natürlich springt der Funke der Zuschauer auch auf die Mannschaft über.'

Das bestätigt Kaufbeurens Topscorer Markus Eisenschmid (11 Tore, 14 Assists). 'Alle freuen sich, in den vergangenen Trainings haben wir schon die ganze Zeit über das Derby geredet.' Der 16-Jährige schwärmt von der Stimmung auf den Rängen und davon, dass auch besonders viele seiner Freunde den Weg in die Arena finden werden. 'Da wird jeder sein Bestes geben', verspricht er.

Und das wird auch nötig sein. Der EV Füssen, der das zweite Derby zu Hause mit 8:5 gewann, zeigte jüngst starke Leistungen, belegt in der DNL den vierten Tabellenplatz – und verweist besonders gerne auf die schlechtere Tabellenposition (Platz neun) der Kaufbeurer. 'Ich sehe das eher als Ansporn', kommentiert Alfred Weindl die kleinen Spitzen aus Füssen. 'Der Füssener neigt schon immer dazu, zu meinen, das Eishockey erfunden zu haben', sagt der Trainer schmunzelnd. 'Wir wollen am Samstag zeigen, dass das nicht ganz stimmt.'

Von der aktuellen Stärke des Nachbarn ist er ein wenig überrascht, führt diese aber auch auf den 'glücklichen Umstand' zurück, dass der EVF bisher regelmäßig auf zahlreiche Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen konnte. Mit diesen wird Füssen wohl auch am Samstag antreten. Dennoch geben sich die Kaufbeurer optimistisch: 'Wir wollen zeigen, dass wir mit Füssen mithalten können – so wie wir es im ersten Spiel bewiesen haben', sagt Eisenschmid. 'Gegen Krefeld haben wir auch gewonnen.'

Kleinheinz hält einen Sieg ebenfalls für möglich: 'Es wird schwer, aber ein knappes 4:3 für den ESVK ist drin', meint er. Ohnehin zählt in der Nachwuchs-Liga die aktuelle Situation nicht so sehr wie die mittelfristige Entwicklung. Und da sieht Weindl seinen ESVK auf einem guten Weg. 'Wir werden bald wieder auf Augenhöhe sein oder sogar an Füssen vorbeiziehen', sagt er.

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