Eishockey-Neuzugänge (3)
Der Routinier Christian Grosch kehrt zum ESV Kaufbeuren zurück

Rückkehrer oder Neuzugang? Im Fall von Christian Grosch trifft beides zu, denn der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2005/2006 erfolgreich für den ESV Kaufbeuren. «Wir hatten damals eine super Mannschaft, die sich prima verstanden hat», erzählt der gebürtige Erfurter.

Er gerät bei seinen Erinnerungen schon fast ins Schwärmen. Bereits bei seinem damaligen Abschied sei für ihn klar gewesen: << Hier möchte ich gerne noch einmal spielen. >> Natürlich, so Grosch, habe sich seitdem einiges geändert - angefangen von der Geschäftsstelle bis hin zum Vorstand. << Doch mein Kontakt nach Kaufbeuren ist nie abgerissen >>, sagt er.

Über seinen neuen Arbeitgeber habe er in den vergangenen Jahren nur Positives zu Ohren bekommen. Um ein weiteres Mal das Trikot der Joker überstreifen zu dürfen, hat er schließlich selbst Initiative ergriffen: << Ich habe nach der Saison Klaus Habermann angerufen, mit dem ich immer wieder in Kontakt stand, und wir waren uns relativ schnell über einen neuen Vertrag einig >>, schildert Grosch.

Mit seinen 31 Jahren zählt er inzwischen schon zu den Routiniers im Team. << Ich möchte mit meiner Erfahrung den jungen Spielern Tipps geben und sie unterstützen. In diesem Bereich übernehme ich gerne Verantwortung >>, meint er über seine Rolle in der Mannschaft. Sportlich ist die Teilnahme an den Play-offs das erklärte Ziel des engagierten Sportlers.

Allerdings geht er kritisch mit der aktuellen Situation des Eishockeysports um. Grosch: << Eine Sportart, bei der es keinen Auf- und Abstieg gibt, ist eigentlich Betrug am Zuschauer. >> Positiv sieht er hingegen den Wegfall der Förderlizenzen.

<< Die Mannschaften müssen ehrlich kalkulieren und können sich nicht auf einen guten Kooperationspartner verlassen, der dann im zeitlichen Rahmen mit ein paar talentierten Spielern einen Spieltag auf den Kopf stellen kann >>, so der 31-Jährige. Zusammen mit seinen Mitspielern möchte er dem Anspruch und der Euphorie in Kaufbeuren gerecht werden.

Abseits der Spielfläche sucht der Stürmer eher die Ruhe in den eigenen vier Wänden und beschäftigt sich mit seinem Hund << Spencer >>. Auch wenn der gebürtige Thüringer die Lebensqualität im Allgäu sehr zu schätzen weiß, sieht er seinen späteren Lebensmittelpunkt wieder zu Hause in Erfurt. Dort hat er gerade zusammen mit seiner Freundin den Traum vom eigenen Haus verwirklicht. << Nach der Saison war erst einmal Schuften auf dem Bau angesagt.

Von wegen Urlaub >>, erzählt er. Wenn immer es geht, möchte er künftig die Zeit für Heimatbesuche nutzen. Wohl auch wegen seiner Lieblingsspeise: Ente mit Klößen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen