Buchloe
Der Platzhirsch und die Herausforderer

Er war der große Rückhalt der vergangenen Saison. Gerade einmal 2,1 Gegentore kassierte Florian Warkus in der Hauptrunde im Durchschnitt. Bei einem Eishockey-Torwart gibt es dafür eigentlich nur ein Prädikat: Eins. Mit Stern. Von der Fachzeitschrift Eishockey News wurde der 29-Jährige wenig überraschend zum besten Schlussmann der Saison 2008/2009 gewählt.

Kein Wunder also, dass die Torwartposition den Verantwortlichen des ESV Buchloe vor der anstehenden Bayernliga-Saison am wenigsten Kopfzerbrechen bereitete. Vor allem, da Warkus auch zeitig klarstellte, dass ein Wechsel für ihn aus beruflichen Gründen unter keinen Umständen in Frage komme. Dabei waren Angebote höherklassiger - Ex-Piraten-Trainer Norbert Zabel hätte laut Vereinsaussagen den 29-Jährigen gerne zu seinem neuen Verein, dem EV Landsberg 2000 (Oberliga), mitgenommen - und anderer Bayernliga-Vereine durchaus vorhanden.

«Der Beruf geht jedoch vor», betont der Wirtschaftsrechtler, der bei einem Versicherungsunternehmen in Unterföhring tätig ist. Und der sei für ihn in Buchloe am besten mit dem Sport zu verbinden. «Zudem: Ich komme aus Buchloe und wüsste eigentlich nicht, warum ich noch mal wechseln sollte.»

Hessel kommt vom ESVK

Ebenfalls weiter im Team steht Johannes Klement. In seinen elf Einsätzen konnte die letztjährige Nummer zwei hinter Warkus in der abgelaufenen Saison ebenfalls überzeugen. Ob er die Rolle des «Backup» in der kommenden Zeit weiter behaupten wird, ist jedoch fraglich. Mit Fritz-Philipp Hessel kehrt nämlich ein junger, talentierter Torwart an die Gennach zurück. Zuletzt stand der gebürtige Buchloer beim Oberliga-Aufsteiger ESV Kaufbeuren unter Vertrag, wo er in der vergangenen Spielzeit zu elf Einsätzen kam. Vom DEL-Verein Straubing Tigers war der 18-Jährige zudem mit einer Förderlizenz ausgestattet worden.

Eine Garantie auf den Posten der Nummer zwei erhält Hessel laut sportlichem Leiter Jürgen Warkus trotz dieser vielversprechenden sportlichen Vita nicht.

«Im Tor konkurrenzfähig»

«Sowohl Johannes als auch Fritz werden ihre Eiszeit bekommen und um ihren Platz kämpfen müssen», bekräftigt der sportliche Leiter des ESV. Dass man sich mit Hessel in der Summe auf der Torwart-Position nochmals verstärkt hat, leugnet er dabei keineswegs: «Im Tor sind wir absolut konkurrenzfähig.»

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