Bundesliga
Der einzige Tischeishockey-Verein im Allgäu: Zwei Mitglieder über ihr außergewöhnliches Hobby

Zwei Mitglieder des TEC Gutenberg, Dominik Steck (links) und der 1. Vorstand Felix Waldmann (rechts).
  • Zwei Mitglieder des TEC Gutenberg, Dominik Steck (links) und der 1. Vorstand Felix Waldmann (rechts).
  • Foto: Camilla Schulz
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Drei. Zwei. Eins. Der Puck fällt. Das Spiel beginnt. Hochkonzentriert verfolgen die beiden Spieler den Puck auf dem etwa ein Meter langen Tisch. Mithilfe von Steuerstäben können sie die Spielfiguren innerhalb bestimmter Bahnen auf der "Eisbahn" bewegen. Ziel des Ganzen ist es, den Puck ins Tor des Gegners zu bugsieren. Gespielt wird fünf Minuten. Wer mehr Tore erzielt, gewinnt.

Die Rede ist hier weder von Tischkicker noch von Eishockey. Viel mehr ist es eine Mischung aus den beiden Sportarten: Tischeishockey. Noch nie gehört? Kein Wunder, denn im Allgäu gibt es nur einen einzigen Tischeishockey-Verein. Wir haben uns mit zwei Mitgliedern des Tischeishocky-Club (TEC) Gutenberg, Felix Waldmann und Dominik Steck, getroffen, um über ihr Hobby und das Spiel zu reden.

Mit insgesamt fünf Spielern ist der TEC Gutenberg in der Tischeishockey-Bundesliga vertreten. Gespielt wird an sechs Turniertagen im Jahr. Die Spielorte sind in ganz Deutschland verteilt. Finanzieren müssen die Spieler das Ganze "hauptsächlich aus eigener Tasche". Der Verein habe aber schon den einen oder anderen Sponsor und weitere seien bereits im Gespräch, so der 28-jährige Waldmann, 1. Vorstand des TEC.

Gegründet worden ist der Verein erst im vergangenen Jahr. Der TEC ist einer von insgesamt zwei Tischeishockey-Vereinen in Bayern - der andere kommt aus Unterföhring. Die zündende Idee sei den Gutenbergern gekommen, als sie die deutsche Meisterschaft im Fernsehen gesehen haben, sagt Waldmann. Über normales Eishockey, sei es als Spieler oder als Fan, sind er und seine Teamkollegen auf Tischeishockey aufmerksam geworden.

"Der größte Anfängerfehler ist eigentlich, dass sich viele sehr auf den Torwart konzentrieren. Dabei sollte man den durchaus auch mal loslassen", rät Waldmann. Außerdem solle man sich gerade am Anfang nicht entmutigen lassen und Spaß am Spiel haben, ergänzt Bundesligaspieler Steck. Ein bisschen Fingerfertigkeit schade aber nicht. 

Am Sonntag, 26. Januar, findet die Schwäbische Meisterschaft in Gutenberg statt. Weil der TEC momentan der einzige Verein in Schwaben ist, werden die fünf Bundesliga-Spieler des Vereins den Titel unter sich ausspielen. Der TEC ist auch bei der Deutschen Meisterschaft am 15. Februar in Frankfurt am Main und bei der Bayerischen Meisterschaft am 18. März in Unterföhring dabei.

Neugierig geworden? Wir haben Dominik Steck und Felix Waldmann bei einer Partie Tischeishockey gefilmt.

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