American Football
Comets trauern um früheren Trainer Radek Jagielski

Die Regionalliga-Footballer der Allgäu Comets trauern um ihren früheren Trainer und langjährigen Spieler Radek Jagielski. Der leidenschaftliche Footballer verstarb einen Tag nach seinem 33. Geburtstag am Dienstag nach einer langen, schweren Krankheit. «Wir sind tief betroffen. Rado hat für den Football gelebt. Jeder hat ihn gemocht», sagte Mannschaftssprecher Florian John. Bis zuletzt hielt der frühere Linebacker (Verteidiger) Kontakt zur Mannschaft und besuchte die Heimspiele. Mit Verein eng verbunden

Vor dem Aufstiegsspiel gegen die Nürnberg Rams am vergangenen Sonntag verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand und machte es ihm unmöglich, seine früheren Mannschaftskollegen beim Titelgewinn als Zuschauer zu unterstützen. Radek Jagielski identifizierte sich zu hundert Prozent mit den Allgäu Comets, jenem Verein, bei dem er als Jugendlicher mit dem Football begann und in dem er zum Zweitliga-Spieler avancierte.

Später sorgte er auch als Trainer für Furore: Als Matthias Schütz 2007 den damaligen Bayernligisten verließ, sprang Jagielski kurzerhand selbst als neuer Coach ein - und führte die Allgäu Comets auf Anhieb in die Regionalliga.

Die Meisterschaft wurde - ähnlich wie in diesem Jahr - am letzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht: Die Comets besiegten Starnberg mit 40:23. Im darauffolgenden Jahr verpassten die Meister aus Kempten als Dritter nur knapp Jahr die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga. Als die Comets 2009 mit Brian Caler einen neuen Trainer verpflichteten, freute sich Jagielski darauf, wieder selbst spielen zu können.

Doch aus dem geplanten Comeback wurde nichts: Zunächst brach er sich den Arm. Später litt er dann an einer schweren Krankheit. << Wir werden Rado nie vergessen und alles tun, um seine Familie zu unterstützen >>, sagte John. Der Trauergottesdienst für Radek Jagielski findet am Montag ab 9 Uhr in der Sankt Lorenz Kirche in Kempten statt.

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