Kaufbeuren
«Bei einigen muss ich mich wundern»

Die Vorbereitung auf die kommende Fußball-Saison läuft auch beim Bezirksoberligisten SpVgg Kaufbeuren auf Hochtouren. Wir sprachen mit Trainer Günther Bayer über die Mannschaft, die Zu- und Abgänge und die Ziele für die kommende Spielzeit.

Das Spielerkarussell hat sich während der Sommerpause enorm gedreht. 14 Abgänge und 18 Neuzugänge stehen zu Buche. Die alte Leier «Alle Jahre wieder» trifft also auch dieses Jahr auf die SVK zu?

Bayer: Nun, nicht ganz. Von der Quantität her ja, aber von der Qualität her sieht es heuer schon etwas anders aus. Von meinem sehr kleinen Kader der letzten Saison hat uns im Prinzip nur ein Stammspieler verlassen und das aus völlig unverständlichen Gründen.

Sind Sie enttäuscht über den Weggang einiger Spieler? Welcher Abgang schmerzt am meisten?

Bayer: Nun Abgänge schmerzen immer, schließlich baut man ja als Trainer zu seinen Spielern ein gewisses Verhältnis auf. Bei dem einen oder anderen kann ich so einen Abgang auch verstehen. Bei einigen muss ich mich aber schon wundern. Sie wollen bei der SVK nicht in der zweiten Mannschaft spielen und fahren jetzt deshalb 30 Kilometer oder mehr, um bei einem anderen Verein in der zweiten Mannschaft zu spielen. Tut mir Leid, aber da fehlt mir das Verständnis.

Inwieweit spielen die Jugendspieler bei Ihrer Planung eine Rolle?

Bayer: Zunächst einmal sind wir froh, dass alle Jugendspieler bei der SVK geblieben sind. Sie sind nämlich große Talente. Ich werde versuchen, sie aus- und weiterzubilden. Jeder wird seine Chance bekommen, ob es dann für die Bezirksoberliga-Mannschaft reicht, wird sich zeigen.

Mit Fred Jentzsch hat die SVK einen erfahrenen Trainer für die U23- Mannschaft verpflichtet. Wie sehen Ihre Zusammenarbeit und die Ziele mit der zweiten Mannschaft aus?

Bayer: Ich freue mich, dass Fred sich für die SVK entschieden hat. Wir werden die Trainingsarbeit aufteilen, uns gegenseitig unterstützen und fachspezifisch austauschen. Unser primäres Ziel muss es sein, endlich mal einen qualitativ und quantitativ starken Kader für die neu formierte U23 zu bilden.

Diese Mannschaft soll als Sprungbrett dienen und hier müssen Talente an die erste Mannschaft herangeführt werden.

Den Mannschaftsnamen nach ist die BOL dieses Jahr sehr stark besetzt

Bayer: Ja, das sehe ich auch so. Es gibt sehr viele Allgäu-Derbys und ich wünsche mir sehr, dass auch die Zuschauer diese Liga annehmen und ins Parkstadion kommen, um unsere Heimspiele zu verfolgen.

Was ist Ihr Saisonziel mit ihrer Mannschaft?

Bayer: Zunächst mal wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Dann sollte es ein einstelliger Tabellenplatz sein, und nachdem man sich ja durchaus hohe Ziele setzen darf, wollen wir im Endeffekt so weit wie möglich vorne mitspielen.

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