Eishockey
Auswärts bleibt Füssen eine Macht

Schon wieder hat der EV Füssen auswärts zugeschlagen: Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Riessersee gab es am Sonntag einen 5:3-Sieg (3:0, 1:2, 1:1) in Regensburg - der aber ab dem zweiten Drittel zu einem Arbeitssieg wurde. Drei Tore in Überzahl, eines in Unterzahl und zu guter Letzt ein Treffer in den leeren Kasten untermauerten die Füssener Stärken bei ihrem achten Auswärtserfolg im 20. Saisonspiel.

Die erste Strafzeit der Gastgeber nach acht Sekunden nutzte Füssens Jeric Agosta nur zwölf Sekunden später zum 1:0. Als Regensburger Kapitän Andreas Dörfler in die Kühlbox musste, erhöhte Eric Nadeau auf 2:0. In Unterzahl schoss Füssens Sascha Holz nach einem Konter auf Zuspiel von Andrej Naumann und Joel Titsch das 3:0.

Kurz darauf bewahrte Torwart Andrej Irrgang mit seinem Helmgitter sein Team vor einem Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause verhinderte er ihn erneut mit einer Glanztat. Doch nach knapp fünf Minuten im zweiten Abschnitt verkürzte Regensburg in Überzahl auf 1:3, woraufhin die Hausherren immer besser ins Spiel kamen. In der 30. Minute musste ein Domstädter erneut auf die Strafbank. Diese Gelegenheit nutzte Alexander Holts zum 4:1.

Wie wichtig dieses Tor war, zeigte sich nur eine Minute später, als Philipp Weinzierl in Überzahl der 2:4-Anschluss gelang. Eine weitere Strafe gegen die Füssener wurde dann mit Glück überstanden. Kurz vor Drittelende nahmen die Füssener einen Regensburger Angriff nicht ernst genug. Um ein Haar wäre so das 3:4 gefallen, doch André Irrgang war erneut zur Stelle.

Im letzten Abschnitt stellte Regensburgs Spielertrainer Sven Gerike auf zwei Reihen um - mit Erfolg: Zehn Minuten vor dem Ende traf Josef Menauer zum 3:4. Obwohl sie genügend Chancen hatten, brachten die Regensburger den Puck nicht im Tor unter. Um seiner Mannschaft etwas Luft zur verschaffen, nahm Trainer Georg Holzmann eine Auszeit (55. Minute).

Eine Minute vor Schloss nahmen die Gastgeber ebenfalls eine Auszeit und ihren Torwart vom Eis, um mit einem sechsten Feldspieler noch mehr Druck zu machen. Doch der Schuss ging nach hinten los: Jeric Agosta machte auf Zuspiel von Marc Bernier 14 Sekunden vor Spielende mit einem Empty-Net-Goal den Sack endgültig zu.

 

Jeric Agosta hatte in Regensburg viel zu jubeln: Füssens Stürmer mit der Nummer neun schoss nicht nur das erste, sondern auch das letzte Tor. Archiv-Foto: Heiko Köhntopp

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