Kaufbeuren
Auftakt nach Maß: ESV Kaufbeuren bändigt die Wild Wings

Einen Auftakt nach Maß feierte Aufsteiger ESV Kaufbeuren gestern Abend in der 2. Eishockey-Bundesliga gegen die Wild Wings aus Schwenningen. Vor 2826 Zuschauer hieß es am Ende 4:1 für die Allgäuer und die Sparkassen-Arena glich am Ende einem Tollhaus. Eine bessere Werbung für das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Freiburg hätten sich die Verantwortlichen des ESVK nicht wünschen können.

Bevor der ESVK in der vierten Minute durch Dominik Krabbat zum ersten Mal auf das Tor der Gäste schoss, hatte Thomas Tragust im Tor der Joker bereits bange Anfangsminuten überstehen müssen. Beim 1:0 für die Gäste aus dem Schwarzwald in der 5. Minute durch Brock Hooton war er aber machtlos. Die Kaufbeurer Antwort allerdings ließ nicht lange auf sich warten. Jordan Webb erzielte mit Schwenninger Mithilfe in Überzahl den Ausgleich.

Nur die Latte getroffen

Die nächste große Chance der Allgäuer vergab in der 10. Minute Anton Saal – er scheiterte mit einem Penalty an Gäste-Keeper Steve Silverthorn. Pech hatte kurz darauf Petr Sikora, als er nur die Latte traf. Mit dem zweiten Überzahlspiel in der 15. Minute, gelang den Hausherren prompt der 2:1-Führungstreffer durch Emil Ekblad. Die Gäste hätten sich auch über einen dritten Gegentreffer im ersten Drittel nicht beklagen können, wäre Rob Mc Feeters kurz darauf ein weiterer Treffer gelungen.

Geprägt von zahlreichen Hinausstellungen auf beiden Seiten war das zweite Drittel. Der einzige Treffer in diesem Abschnitt gelang erneut Jordan Webb – das 3:1 in der 24. Minute fiel gleichwohl bei personellem Gleichstand. Hatten die Gäste im Startdrittel noch ein deutliches Übergewicht an Torschüssen, legten die Joker nun endgültig den Respekt vor dem vermeintlichen Favoriten dieser Partie ab. Zum Turm in Schlacht avancierte mit zunehmender Dauer ESVK-Keeper Thomas Tragust, der schon zu diesem Zeitpunkt von den heimischen Fans gefeiert wurde.

Während die Gäste im dritten Drittel ihr Glück mit einer gesteigerten körperlichen Präsenz suchten, fingen die Joker wie zu besten Oberligazeiten stellenweise zu zaubern an. Gekrönt wurde die starke Leistung durch das 4:1 von Sikora in der 46. Minute. Vorausgegangen war eine herrliche Einzelleistung des Kaufbeurer Spielers.

Bereits zwei Minuten vor dem Ende hielt es kaum noch einen in der Sparkassen-Arena auf seinem Sitz. Die ESVK-Fans lagen sich glücklich in den Armen und feierten den ersten Sieg ihrer Lieblinge in der 2. Eishockey-Bundesliga.

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