Buchloe
Aufholjagd kommt zu spät

Auch beim zweiten Heimspiel der noch jungen Bayernliga-Saison konnten die Pirates vor eigenem Publikum nicht punkten und mussten sich am Sonntagabend vor gut 200 Zuschauern den Höchstadt Alligators mit 4:5 (1:3, 1:1, 2:1) geschlagen geben. Nach einem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand kam in der turbulenten Schlussphase noch einmal richtig Stimmung auf: In einer mitreißenden Aufholjagd wäre den Piraten beinahe doch noch der Ausgleich gelungen.

«Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben denkbar schlecht angefangen und mussten schnell einem Rückstand hinterherlaufen. Der Gegner hat seine Chancen heute einfach cleverer genutzt. Uns hat das nötige Glück gefehlt», so das Fazit von ESV-Trainer Franz-Josef Baader. Schon nach 25 Sekunden brachte Torjäger Jan Michalek die Gäste begünstigt durch einen groben Buchloer Abwehrschnitzer in Führung (1.). Die Antwort der Pirates ließ jedoch nicht lange auf sich warten: In Überzahl glich Peter Klemm nach einer tollen Vorarbeit von Tobias Kastenmeier aus (3.). Trotzdem tat sich der ESV schwer, die schnelle Partie in den Griff zu bekommen. Die Alligators agierten im Spielaufbau kreativer und nutzten ihre Chancen konsequent. Sebastian Buchwieser profitierte von einem erneuten Fehler in der ESV-Defensive und erzielte in Unterzahl das 2:1 (10.).

Nur zwei Minuten später erhöhte HEC-Stürmer Ales Stribny mit einem gekonnt verwandelten Penalty auf 3:1 (12.). Oliver Braun verkürzte zu Beginn des Mitteldrittels auf 2:3 (24.), die Hoffnung auf eine Wende währte im Lager der Piraten allerdings nur kurz: Nur sechs Minuten später stellte Gästekapitän Thomas Schmidhuber mit einem satten Schlagschuss den alten Abstand wieder her. Und es kam noch schlimmer für die Hausherren: Nach nur 49 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt lag die Scheibe urplötzlich erneut hinter der Torlinie. Stephan Hiendlmeyer hatte ESV-Torhüter Florian Warkus mit seinem Treffer zum 5:2 überrascht (41.). Höchstadt sah bereits wie der klare Sieger aus.

Doch in den letzten zehn Spielminuten erhöhten die Piraten nochmals mächtig den Druck und erspielten sich eine ganze Serie von guten Einschussmöglichkeiten. Thomas Fortney scheiterte nach einem sehenswerten Sololauf jedoch genauso knapp wie Tobias Kastenmeier mit einem Penalty. Als Mathias Ziegler mit einem Flachschuss zum 3:5 traf, war der Schlussspurt endgültig eröffnet (54.). Mit sechs Feldspielern auf dem Eis sorgte Sven Curmann mit seinem 4:5-Anschlusstreffer 32 Sekunden vor dem Ende noch einmal für Hochspannung. Für mehr reichte jedoch die Zeit nicht mehr, sodass der HCE am Ende nicht unverdient die ersten Saisonpunkte feiern konnte.

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