Eishockey
Applaus für eine große Mannschaft

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Es war einer der berühmten Eishockeyabende, wie man sie nicht besser hätte inszenieren können. Eine spannende Ausgangslage, eine tolle Kulisse und eine Kaufbeurer Mannschaft, die einmal mehr in dieser Saison die sportlichen Erwartungen voll erfüllt hat. «Wir wollten heute Abend einfach alles klar machen», sagte ein erleichterter Kapitän Christoph Aßner nach dem 3:1-Sieg des ESV Kaufbeuren gegen die Starbulls Rosenheim und freute sich über den direkten Einzug ins Play-off-Viertelfinale der zweiten Bundesliga.

Ungewohnt einig in der Spielbetrachtung waren sich diesmal beide Trainer, die in der Vergangenheit gern den einen oder anderen Giftpfeil an den Kollegen adressiert hatten. «Der Sieg für Kaufbeuren geht in Ordnung. Sie hatten das bessere Zweikampfverhalten, und wir können halt keine Tore schießen», lautetet das Fazit von Gästetrainer Franz Steer. Diese Vorlage nahm Ken Latta wohltuend in seine Beurteilung auf: «Ich bin glücklich und froh, dass wir heute den entscheidenden Punkt geholt haben. Die Mannschaft hat von der ersten Sekunde weg gezeigt, dass sie gewinnen will. Darauf hin haben wir die ganze Woche gearbeitet», so Latta.

Trotz des klaren 3:0-Vorsprungs wurmte ihn jedoch das Gegentor acht Sekunden vor dem Ende. «Das war einfach unfair gegenüber Stefan Vajs, der sich das ,Zu Null verdient hätte», sagt der Coach.

Ärger über den Schiedsrichter

Ungewohnt aufgebracht erlebte man im Mitteldrittel den Kaufbeurer Kapitän nach zwei streitbaren Strafzeiten gegen das eigene Team. «Bei der Zehnminutenstrafe gegen Patrick Seifert hat wohl jeder im Stadion gesehen, dass der Spieler ausgerutscht war», schildert Christoph Aßner die Aktion. «Das war natürlich ärgerlich, da uns mit Jakub Körner bereits ein wichtiger Verteidiger verletzungsbedingt in dieser Partie fehlte», beschreibt er die kritische Phase für sein Team.

Mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter hätte sich der Kapitän auch bei der darauf folgenden Hinausstellung gewünscht, als die Joker mit einer kleinen Bankstrafe belegt wurden, da der fünfte Feldspieler aus Sicht der Unparteiischen zu spät auf die Eisfläche kam. Und dies zu einer Zeit, als der ESVK lediglich mit 1:0 in Führung lag.

Doch darüber konnte Vorstand Andreas Settele im Nachhinein angesichts des vorzeitigen Play-off-Einzuges nur schmunzeln. «Wir haben mit einer überragenden Mannschaftsleistung unser Saisonziel erreicht und freuen uns nun auf die Zugabe», berichtet Settele mit Vorfreude auf das Viertelfinale. Mit wem es dabei dann zum Kräftemessen kommt, entschied sich erst am letzten Spieltag gestern (Ergebnis siehe überregionaler Sport).

 

Es ist geschafft: Nach dem Sieg gegen Rosenheim ließen sich die ESVK-Spieler (hier Scott Dobben) feiern und dankten zugleich den Anhängern für die tolle Unterstützung. Foto: Mathias Wild

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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