Kreisjugendtag
Anja Nußeck ist die neue Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend im Ostallgäu

Beim Kreisjugendtag der Bayerischen Sportjugend (BSJ) im Ostallgäu wurde Anja Nußeck für die nächste vierjährige Amtsperiode einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Als Vertreterin stellten ihr die Delegierten, ebenso einstimmig, Nadine Forster an die Seite. Als Hauptaufgabe sieht die neue Führung der BSJ weiterhin, mit der Ausbildung von Übungsleitern kompetente Betreuer von Jugendgruppen zu gewinnen.

Gedenken an Robert Billig

Die Eröffnung der Sitzung stand im Zeichen des Gedenkens an den verstorbenen Kreisvorsitzenden der BSJ, Robert Billig, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Landrat Johann Fleschhut bedauerte später in der Versammlung den großen Verlust des Menschen und ehrenamtlich Tätigen.

In einem kurzen Rückblick resümierte er, wie Billig sich für die jungen Menschen im Sport eingesetzt hatte und im Ehrenamt sehr viel anschob und bewirkte. 'Robert hinterlässt eine große Lücke', so Fleschhut.

Anja Nußeck berichtete über die Arbeit mit den 32 000 Jugendlichen im Ostallgäu, die in 207 Sportvereinen organisiert sind. Schwerpunktmäßig setzte sich der Vorstand für mehr und umfassendere Ausbildungsangebote bei Gruppen- und Jugendleitungen ein. Nach zähem Beginn finden nun jährlich zwei Übungsleiterausbildungen und Weiterbildungen regelmäßig statt.

Darüber hinaus fanden zahlreiche Aktionen statt, um die BSJ bekannt zu machen. So war die Sportjugend auch auf der Augsburger Frühjahrsausstellung mit einem Stand präsent. Diese Aufgaben, versprach die neu gewählte Vorsitzende, werden auch die zukünftige Arbeit dominieren.

Nach dem Kassenbericht, den Nadine Forster vortrug, wurde die Wahl des Vorstands und verschiedener Delegationsposten zügig über die Bühne gebracht. Zum Leidwesen der Mitglieder gelang es nicht, zwei Sportvereinsmitglieder unter 21 Jahren zu motivieren, als Jugendsprecher zu kandidieren, sodass diese beiden Posten noch vakant sind.

Überraschungsgast der Versammlung war der mehrfache Paralympics-Teilnehmer Max Weber, der den Anwesenden einen Einblick in die Welt eines Menschen mit Behinderung ermöglichte, der nie aufgab, immer neue Herausforderung im Sport suchte und durch seinen starken Willen überaus schöne Erfolge vorweisen kann.

Unvorstellbar war für einige Zuhörer, zu welchen Leistungen Weber mit den mitgebrachten Sportgeräten in der Lage ist. Diese Achtung davor drückten die Teilnehmer durch lang anhaltenden Applaus aus.

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