Eishockey
Am Sonntag will der ESVK beim EV Regensburg endlich einmal weiterkommen

Die Geschichte des deutschen Eishockeypokals führt den ESV Kaufbeuren bislang nur als Randnotiz. Zum zehnten Mal wird er heuer ausgetragen. Gerade ein einziger Sieg gelang dem Zweitligisten in dieser Zeit. Und der ist auch schon acht Jahre her. Am 12. September 2004 fegten die Kaufbeurer in einem begeisternden Erstrundenmatch den DEL-Klub Hamburg Freezers mit 3:0 vom Eis. Der heutige Nationaltorhüter Jochen Reimer bot dabei eine überragende Partie und hielt den Sensationssieg fest Doch in Runde zwei folgte die Ernüchterung mit einer 0:4-Niederlage bei Zweitligakonkurrent Landshut.

Und sonst? Achtbare, aber erfolglose Auftritte gegen die DEL-Klubs Frankfurt, Nürnberg und Augsburg. Und zuletzt, da die höchste Spielklasse nicht mehr im Wettbewerb dabei ist, zwei klare Auftaktniederlagen gegen Ravensburg und eine gegen Heilbronn.

Grund genug, an dieser miserablen Serie etwas zu ändern, meint Trainer Ken Latta. 'Für mich ist der Pokal heuer wichtiger als in den letzten Jahren. Wir wollen unbedingt eine Runde weiter kommen.'

Dafür gilt es, am Sonntag ab 18 Uhr beim Oberligisten EV Regensburg zu bestehen. Nur auf den ersten Blick eine einfache Aufgabe. Unter dem sportlichen Leiter Jiri Lala wird der EVR zu den Favoriten der Süd-Runde gezählt.

Bekannte und namhafte Akteure des neuen Trainers Leos Sulak (zuletzt Peiting) sind der ehemalige ESVK-Torhüter Martin Cinibulk, Ex-DEL-Verteidiger Martin Ancicka, Stürmer Petr Fikal, John Sicinski und der frühere Kaufbeurer Bogdan Selea.

'Regensburg ist gut besetzt. Aber wenn wir unser Spiel machen, erreichen wir auch die nächste Runde', sagt Latta.

Wenn alle Unterlagen des finnischen Verbandes eingetroffen sind, kann der finnische Probespieler Markku Tähtinen schon für die Joker auflaufen. Latta geht davon aus, dass dies nur eine Formsache ist.

Er bescheinigt dem 34-Jährigen 'super Hände und ein gutes Auge'. Allerdings fehle dem Mittelstürmer mangels Vorbereitungspartien ein wenig Spielpraxis. Das sei aber normal, so Latta. Der Finne sei ein guter Passgeber, wisse aber auch selbst, wo das Tor steht.

Bis auf Alexander Winkler sind die Joker damit komplett, wenn es heute zum letzten Testspiel nach Bad Tölz (19.30 Uhr) geht. Denn der 18-jährige Verteidiger wurde für die U-20-Nationalmannschaft nominiert, die am Sonntag ebenfalls im Pokal in Bremerhaven antritt.

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