Seit 7,5 Jahren im Amt
Allgäuer Alfons Hörmann tritt nicht zur Wiederwahl zum DOSB-Präsidenten an

Seit siebeneinhalb Jahren ist der Allgäuer Alfons Hörmann Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Noch in diesem Jahr wird der Allgäuer nun sein Amt abgeben. (Archivbild)
  • Seit siebeneinhalb Jahren ist der Allgäuer Alfons Hörmann Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Noch in diesem Jahr wird der Allgäuer nun sein Amt abgeben. (Archivbild)
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Seit siebeneinhalb Jahren ist der Allgäuer Alfons Hörmann Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Noch in diesem Jahr wird er nun sein Amt abgeben. Wie der DOSB mitteilt, wird Hörmann nicht mehr zur Wiederwahl bei den vorgezogenen Neuwahlen im Dezember antreten. Zuvor hatte es schwere Vorwürfe am Führungsstil von Hörmann gegeben. Der will nun den Weg für einen Neuanfang freimachen. 

Hörmann: "Wohl des deutschen Sports muss über den Personen stehen"

"In den vergangenen siebeneinhalb Jahren haben wir als Team alles dafür gegeben, den DOSB und den nationalen Sport zu professionalisieren und ihm eine starke Stimme zu geben. Wir haben gemeinsam viel erreicht", wird Hörmann in der Mitteilung zitiert. "Der DOSB und der gesamte Sport brauchen Stärke und Geschlossenheit, um weiterhin erfolgreich agieren und die Interessen der Mitgliedsorganisationen vertreten zu können."

Das Wohl des deutschen Sports müsse immer über den Ambitionen und Zielen der handelnden Personen stehen, so Hörmann. Deshalb geht es jetzt darum, einen geordneten Übergang zu organisieren, der Stabilität für den DOSB und seine Mitgliedsorganisationen sicherstellt und gleichzeitig einen fairen Wettbewerb um Personen und Konzepte für den DOSB ermöglicht.

Hörmann verliert Stichwahl bei der Kommunalwahl

Bei der Kommunalwahl im März 2020 war Hörmann (CSU) noch für den Landrat-Posten im Oberallgäu angetreten. Entgegen der Erwartung verlor Hörmann allerdings die Stichwahl gegen Indra Baier-Müller von den Freien Wählern, die 51,85 Prozent der Stimmen erhielt. 

Indra Baier-Müller (Freie Wähler) ist erste Landrätin im Oberallgäu

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