Sonthofen
Alles geben und noch eine Schippe draufpacken

Der 1. FC Sonthofen ist heute, Samstag, um 15 Uhr, im Heimspiel gegen die U23 des SV Wacker Burghausen gefordert. «Der Patient ist noch nicht über den Berg, aber auf dem Weg der Besserung», lässt sich die Situation beim Fußball-Landesligisten derzeit beschreiben. Mit einem Sieg könnten die Oberallgäuer Anschluss ans gesicherte Mittelfeld finden.

Der SV Wacker Burghausen II trennte sich vergangene Woche von Trainer Josef Unterhuber. Sein Nachfolger wurde Mario Demmelbauer. Er ist in Burghausen kein Unbekannter und spielte dort von 1990 bis 2000. Der 34-Jährige war bis vor fünf Wochen beim ASC Simbach beschäftigt. Demmelbauer hätte sich keinen besseren Einstand wünschen können. Seine Mannschaft deklassierte am vergangenen Samstag zu Hause den TSV Landsberg mit 9:2. Da spielte sich vor allen Dingen Manuel Ring (kam vor Saisonbeginn von der U19 des FC Bayern) in den Vordergrund. Er war kaum zu halten. Ring führt auch die interne Torjägerliste mit 7 Treffern an, vor Alessandro Belleri und Marco Holz (jeweils 4). Die Gäste sind technisch beschlagen und gehören zu den spielstarken Mannschaften. Ihre Trumpfkarte ist die Offensive. Sie haben bis jetzt von allen Teams (37) die meisten Tore erzielt und stehen auf dem 9. Tabellenplatz.

Heiß umkämpfte Spiele

In der vergangenen Saison endeten die Aufeinandertreffen beider Vereine im Illerstadion 3:3 und in Burghausen mit 2:1 für die Wacker-Elf. Die Spiele waren heiß umkämpft und spannend bis zum Schluss. Darauf muss sich der 1. FC Sonthofen auch dieses Mal einstellen. Bei den Oberallgäuern geht es aufwärts. Das 2:2 beim Tabellenzweiten Eichstätt hat gezeigt, dass Marco Brade und seine Kollegen wieder in der Lage sind, auch einen Rückstand aufzuholen. Am Samstag wird ein jeder noch eine Schippe draufpacken müssen, wenn es mit einem Erfolg klappen soll. Auch Trainer Alexander Methfessel ist überzeugt davon, dass sein Team einen weiteren Schritt nach vorne machen kann, wenn jeder Spieler alles gibt und gute Arbeit abliefert. Das langjährige Erfolgsrezept des FCS war es, über den Kampf ins Spiel zu finden.

Der zuletzt fehlende Michael Falger steht heute wieder im Kader. Mit taktischer Disziplin will man die Räume eng machen und den Gegner gleich bei der Ballannahme stören.

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