Buchloe
Alle Augen auf den Mann aus Übersee

Mangelnde Chancenverwertung und wenig Durchschlagskraft - der Angriff war in der vergangenen Spielzeit zweifelsohne das große Sorgenkind beim ESV Buchloe. Lediglich die drei Letztplatzierten Pfronten, Nürnberg und Dingolfing erzielten weniger Treffer als die Pirates. Doch in der kommenden Spielzeit soll sich dies nun alles ändern. Vom gewaltigen Umbruch in der Mannschaft (neun Zugänge, sieben Abgänge) entfällt ein Großteil auf den Sturm. Ganze sechs neue Stürmer gehen in der kommenden Saison für die Piraten auf Punktejagd.

Dabei dürfte man sich dabei in der Qualität als auch der Quantität durchaus verbessert haben. Zwar verzeichnete der ESV auch schmerzhafte Abgänge - wie etwa die von Routinier Christoph Hicks oder dem letztjährigen teaminternen Topscorer Pavel Mojtek (38 Punkte) - dafür wurden aber auch, zumindest auf dem Papier, vielversprechende Spieler an die Gennach gelotst. «Die Abgänge wurden mehr als adäquat ersetzt», zeigt sich sportlicher Leiter Jürgen Warkus überzeugt.

Zweimal Oberliga-Erfahrung

Große Hoffnungen liegen dabei vor allem auf den Oberliga erfahrenen Matthias Ziegler (EV Füssen) und Tobias Kastenmeier (EV Landsberg 2000), die in der vergangenen Spielzeit beide noch eine Spielklasse höher übers Eis wirbelten. Daneben scheint auch Robert Linke eine Verpflichtung mit Potenzial zu sein.

Das Buchloer Eigengewächs kommt vom Landesligisten EA Schongau zurück an die Gennach. Mit 45 Punkten (29 Tore, 16 Assists) war der 24-Jährige in der Spielzeit 2007/2008 bester deutscher Punktesammler der Landesliga West. «Robert kann knipsen, das hat er in Schongau oft genug unter Beweis gestellt», meint daher auch Warkus. Einziges Manko: In der vergangenen Saison war der Angreifer lange Zeit verletzt.

Verstärkung aus Übersee

Und dann wäre da natürlich noch Thomas Fortney. Als letzter Neuzugang stieß der 22-jährige US-Amerikaner Ende August zur Mannschaft, wo er die vorübergehend verwaiste Ausländerstelle von Pavel Mojtek einnimmt.

Zuletzt spielte der Stürmer vier Jahre lang bei den New Hampshire Wild Cats in der nordamerikanischen Universitätsliga NCAA, die in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf als Talentschmiede besitzt. Trotz einer eher mageren Bilanz in der vergangenen Spielzeit (lediglich drei Tore und zwei Beihilfen in 38 Spielen) ist Trainer Franz-Josef Baader von den Qualitäten seines neuen Stürmer-Stars überzeugt.

Dennoch warnt jedoch auch er davor, die Erwartungen an den 22-Jährigen zu hoch zu stecken: «Er kann mit Sicherheit kein Spiel im Alleingang gewinnen.»

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