Handball
Abteilungen des TSV Kottern und TV Kempten 1856 gehen ab Saison 2012/2013 als Spielgemeinschaft an den Start

Der Schritt, der schon seit fast 30 Jahren in der Kemptener Handball-Szene diskutiert wird, ist so gut wie vollzogen. Ab kommender Saison gehen die Handballer des TSV Kottern und des TV Kempten 1856 gemeinsam auf Torejagd und bilden aller Voraussicht nach noch vor dem 1. April nächsten Jahres (Stichtag des Verbandes) eine Spielgemeinschaft.

Darauf haben sich die Abteilungsleiter Oliver Ahegger (Kottern) und Albert Willert (TVK) verständigt. In dieser Runde, die in wenigen Wochen beginnt, werden die Spieler des TVK bereits mit den Sankt Mangern gemeinsame Sache machen. Die Mannschaft firmiert in der Bezirksoberliga aber noch unter dem Namen des TSV Kottern.

Alte Zöpfe abgeschnitten

<< Ich freue mich riesig darauf >>, sagt Ahegger (50) voller Begeisterung. << Dann machen wir in Kempten richtig Handball! >> Was Ahegger, der schon seit Jahren an der Sache dran ist, fast noch mehr freut: << Es ist uns gelungen, endlich die alten Zöpfe abzuschneiden. >> Ebenso wie beim TSV Kottern scheiterte das gemeinsame Projekt auch beim TVK << an den Widerständen der Alteingesessenen im Verein >>, so illert (51). Mit Ahegger verbindet den TVK-Abteilungsleiter eine lange Freundschaft. << Wir sind zusammen aufgewachsen und kennen uns schon seit fast 50 Jahren. >>

<< Wollen etwas Großes aufziehen >>

Diese Verbindung machte es wohl möglich, dass die Abteilungleiter derart unvoreingenommen das große Ziel miteinander angehen. Dadurch vereinfachte sich auch der Schritt, die Spieler des TVK schon jetzt beim TSV Kottern zu integrieren, um ein wettbewerbsfähiges Team für diese Saison in der Vezirksoberliga auf die Beine zu stellen. << Das ist ein wirklich großer Vertrauensbeweis von Seiten des TVK >>, sagt Ahegger.

Trainer des Teams wird ein alter Bekannter sein. Dariucz Chryplewicz war einige Jahre beim TSV Kottern, ging dann zum TVK und ist nun wieder nach Sankt Mang zurückgekehrt. << Er ist der Richtige >>, sagt Ahegger. << Er kann mit den Spielern umgehen und kennt sie. >>

Bei den Spielern rannten Willert und Ahegger ohnehin offene Türen ein. << Es haben alle die Vorteile einer Spielgemeinschaft erkannt >>, sagt Willert, der froh ist, die Widerstände im Verein überwunden zu haben. << In der Abteilung hat man die Zeichen erkannt. Wir müssen mit der Zeit gehen und wollen mit der hervorragenden Jugendarbeit im Rücken etwas Großes aufziehen. >>

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